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Linde steigt nach Fusion in die Dax-Spitzengruppe auf

München  

Linde steigt nach Fusion in die Dax-Spitzengruppe auf

29.10.2018, 10:22 Uhr | dpa

Linde steigt nach Fusion in die Dax-Spitzengruppe auf. Linde AG

Das Logo des Industriegasekonzerns Linde ist auf Gasbehältern der Linde AG zu sehen. Foto: Matthias Balk/Archiv (Quelle: dpa)

Im Deutschen Aktienindex Dax gibt es ein neues Schwergewicht: Der Industriegase-Hersteller Linde plc, der aus dem Zusammenschluss der Münchner Linde AG mit seinem US-Konkurrenten Praxair entstanden ist, wurde am Montag beim Start an der Frankfurter Börse mit 81 Milliarden Euro bewertet. Damit ist es im Index das wertvollste Unternehmen nach SAP und Siemens - noch vor der Allianz, der Deutschen Telekom und VW.

Bei Handelsbeginn wurde der erste Kurs der Linde plc bei 147 Euro notiert. Größte Aktionäre des neuen Weltmarktführers für Industriegase sind die US-Investmentfirmen Blackrock, Eric W. Mandelblatt Soroban Capital und Vanguard Group.

Linde und Praxair konnten ihre Fusion nach jahrelangen Bemühungen am vergangenen Montag nach der Zustimmung aller Kartellbehörden unter Dach und Fach bringen. Bei einer außerordentlichen Hauptversammlung der Linde AG sollen jetzt noch die Aktionäre mit 8 Prozent der Anteile gegen eine Barabfindung ausgeschlossen werden, die ihre Anteile nicht zum Umtausch in die neuen Linde-plc-Aktien eingereicht hatten. Das soll voraussichtlich noch dieses Jahr geschehen. Bis Ende Januar muss Linde plc außerdem noch einige Anlagen in den USA verkaufen. Erst danach können Vorstandschef Steve Angel und Aufsichtsratschef Wolfgang Reitzle die Integration der beiden Firmen mit 80 000 Mitarbeitern und gut 24 Milliarden Euro Jahresumsatz im Alltagsgeschäft anpacken. In Deutschland beschäftigt Linde rund 7000 Menschen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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