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Hamburger Winternotprogramm für Obdachlose startet

Hamburg  

Hamburger Winternotprogramm für Obdachlose startet

31.10.2018, 06:45 Uhr | dpa

Hamburger Winternotprogramm für Obdachlose startet. Winternotprogramm für Obdachlose

Ein obdachloser Mann hält in einem Nachtcafé eine Tasse. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv (Quelle: dpa)

Am 1. November startet das Winternotprogramm für obdachlose Menschen in Hamburg. Es bietet bis Ende März 2019 insgesamt 760 zusätzliche Übernachtungsplätze sowie umfangreiche Beratungsangebote, um die bestehende Obdachlosigkeit zu überwinden, teilte die Hamburger Sozialbehörde mit. Im vergangenen Winter fanden 331 Menschen den Weg ins soziale Hilfesystem und leben nun nicht mehr auf der Straße. Das Winternotprogramm wird überwiegend von dem Unternehmen Fördern und Wohnen im Auftrag der Stadt betrieben.

400 Schlafplätze befinden sich in der Friesenstraße 22 im Stadtteil Hammerbrook. Rund 250 Schlafplätze stehen in Container-Modulhäusern in der Kollaustraße 15 im Stadtteil Lokstedt zur Verfügung. Rund 100 Schlafplätze werden hier als Reserve vorgehalten. Rund 110 Schlafplätze werden durch das Diakonische Werk bereitgestellt. Teil des Winternotprogramms ist außerdem die nächtliche Wärmestube in der Hinrichsenstraße 4 mit 100 Plätzen. Die ganzjährige Notübernachtungsstätte "Pik As" ist auch im Winter geöffnet.

Im diesjährigen Winternotprogramm wurden nach Angaben der Behörde erneut zahlreiche Anregungen der Nachbarschaften berücksichtigt. So gebe es eine erweiterte Öffnungszeit in den Morgenstunden (bis 9.30 Uhr) und einen Bus-Shuttle zum Standort Kollaustraße. Überall würden verschließbare Schränke angeboten. Außerdem wurde die Sozialberatung verstärkt. "Dadurch können wir immer mehr Menschen erreichen und dabei helfen, das Leben auf der Straße hinter sich zu lassen", sagte Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD).

Nach einer neuen Befragung im Auftrag der Stadt leben rund 2000 Obdachlose in Hamburg - im Jahr 2009 waren es noch rund 1000 Menschen ohne festen Wohnsitz gewesen. Rund zwei Drittel von ihnen hat einen ausländischen Pass, die meisten kommen aus Osteuropa sowie Ländern des Baltikums und des Balkans. Nur ein Drittel von ihnen hat einen deutschen Pass. Offiziell soll die Studie noch vor Jahresende veröffentlicht werden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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