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Hertha: Noch keine Ergebnisse zu Fan-Ausschreitungen

Berlin  

Hertha: Noch keine Ergebnisse zu Fan-Ausschreitungen

01.11.2018, 13:36 Uhr | dpa

Hertha: Noch keine Ergebnisse zu Fan-Ausschreitungen. Feuerwerkskörper brennen hinter einem Banner in einem Fanblock

Feuerwerkskörper brennen hinter einem Banner mit einem Clowngesicht im Berliner Fanblock. Foto: Bernd Thissen/Archiv (Quelle: dpa)

Hertha BSC liegen noch keine konkreten Ergebnisse bei der Auswertung der Fan-Ausschreitungen in Dortmund vor. "Die Aufarbeitung läuft auf Hochtouren. Das ist sehr komplex", sagte Michael Preetz am Donnerstag. Der Manager des Berliner Fußball-Bundesligisten verwies auf die Dortmunder Behörden, die in erster Linie verantwortlich gewesen seien für die Partie am vergangenen Samstag. Man arbeite eng zusammen.

Gut 100 Berliner Fans hatten Polizisten mit Faustschlägen, Fahnenstangen und anderen Gegenständen attackiert. Insgesamt waren bei den Ausschreitungen laut Polizei 45 Menschen verletzt worden. "Das wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen", kündigte Preetz auf die Frage nach bereits vorliegenden Ergebnissen der Untersuchung an.

Die jüngsten Ereignisse in Dortmund und anderen Bundesliga-Stadien sowie im DFB-Pokal, bei denen Fans und die Sicherheitskräfte beteiligt waren, beunruhigen den DFB und die Liga. "Ich hoffe nicht, dass es eine Entwicklung in dieser Richtung gibt", sagte Preetz. "Der Fußball soll im Fokus stehen, die Unterstützung der Teams sollte im Fokus stehen", betonte der Hertha-Manager. Preetz wies nochmals Kritik aus Fankreisen am Vorgehen der Polizei zurück: "Ein möglicherweise unverhältnismäßiger Einsatz der Polizei rechtfertig keine Gewalt."

Vor dem Heimspiel von Hertha am Samstag (18.30 Uhr) gegen RB Leipzig appellierte Preetz an das Fairplay. Das Verhältnis zwischen den Berliner Fans und dem Leipziger Club gilt als angespannt. Idealerweise sollte das Spiel eine Bewerbung für guten Fußball in der Bundesliga sein, sagte Preetz: "Ich würde mir wünschen, dass nach dem Samstag die sportlichen Bilder in Erinnerung bleiben."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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