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Kramp-Karrenbauer: Armutsproblem sozialer "Sprengsatz"

Landau in der Pfalz  

Kramp-Karrenbauer: Armutsproblem sozialer "Sprengsatz"

02.11.2018, 21:09 Uhr | dpa

Kramp-Karrenbauer: Armutsproblem sozialer "Sprengsatz". Susanne Wetterich

Susanne Wetterich, Die Bezirksvorsitzende der Frauen Union Baden-Württemberg. Foto: Jan-Philipp Strobel/Archiv (Quelle: dpa)

CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer hat das Armutsproblem in Deutschland als sozialen "Sprengsatz" bezeichnet und mehr Chancengleichheit angemahnt. Es bestehe dringender Handlungsbedarf, zumal viele Kinder von Armut betroffen seien, sagte sie bei einer Veranstaltung ihrer Partei im pfälzischen Landau am Freitag. Kramp-Karrenbauer äußerte sich mit Blick auf eine EU-weite Erhebung, wonach im vergangenen Jahr allein in Deutschland etwa 15,5 Millionen Menschen von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht waren.

"Wir dürfen uns nicht damit abfinden, dass Kinder bei uns ausgegrenzt werden", sagte die frühere Ministerpräsidentin des Saarlands beim CDU-Südpfalztreffen. Bei der Veranstaltung wurden mehrere Initiativen sowie ehrenamtlich tätige Frauen und Männer gewürdigt.

Zu ihrer Kandidatur um den CDU-Vorsitz äußerte sich Kramp-Karrenbauer nicht. An einem Abend, an dem Menschen für ihren ehrenamtlichen Einsatz geehrt werden, empfände sie dies als "Zeichen der groben Missachtung", sagte die 56-Jährige. Sie wolle sich daher zu gegebener Zeit zu ihrer Kandidatur äußern.

Bundeskanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel hatte am Montag nach großen Stimmverlusten ihrer Partei bei der hessischen Landtagswahl angekündigt, auf dem CDU-Parteitag im Dezember nicht mehr für den Vorsitz zu kandidieren. Sie wolle aber bis 2021 Kanzlerin bleiben. Unmittelbar danach wurde aus dem Umfeld von Friedrich Merz erklärt, der ehemalige Vorsitzende der Unions-Bundestagsfraktion werde als Nachfolger kandidieren. Daraufhin meldeten in den Parteigremien auch Kramp-Karrenbauer und Gesundheitsminister Jens Spahn ihre Kandidatur an.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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