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Prozess um versuchte Anstiftung zum Auftragsmord eröffnet

Frankfurt am Main  

Prozess um versuchte Anstiftung zum Auftragsmord eröffnet

05.11.2018, 15:23 Uhr | dpa

Prozess um versuchte Anstiftung zum Auftragsmord eröffnet. Landgericht Frankfurt am Main

Am Platz des Zeugentisches steht in einem Verhandlungssaal im Landgericht Frankfurt ein Mikrofon. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv (Quelle: dpa)

Versuchte Anstiftung zum Mord in zwei Fällen wird seit Montag einem 42 Jahre alten Mann vor dem Landgericht Frankfurt zur Last gelegt. Der Anklage zufolge soll er Anfang dieses Jahres einen Killer auf seine Ehefrau (31) sowie den Ehemann (40) seiner neuen Lebensgefährtin angesetzt haben. Die beiden standen nach seinem Auszug aus der ehelichen Wohnung in Frankfurt-Griesheim offenbar seinen familiären Zukunftsplänen im Wege.

Laut Anklage ging der Auftrag aber gehörig schief. Statt sich mit den ihm zunächst ausgezahlten 4000 Euro eine Waffe anzuschaffen, soll der Beauftragte das Geld für Rauschgift ausgegeben haben. Später soll er bei der Ehefrau des Angeklagten erschienen sein und ihr von dem Tötungsauftrag ihres Mannes berichtet haben. Für den "Tipp" soll der Mann wiederum Geld gefordert haben. Der Angeklagte kam in der Folge in Untersuchungshaft.

Am ersten Verhandlungstag ließ er über seinen Verteidiger mitteilen, dass es ihm bei dem Auftrag nur um eine "Abreibung" für den Mann der neuen Freundin gegangen sei. Gegen seine Ehefrau will er überhaupt nichts unternommen haben. Der Rechtsanwalt beantragte sowohl für seinen Mandanten als auch für den "Killer" eine psychiatrische Untersuchung. Letzterer gilt als Hauptbelastungszeuge. Darüber hinaus steht der Staatsanwaltschaft Chat-Verkehr aus dem Internet mit entsprechenden Andeutungen zur Verfügung.

Am nächsten Verhandlungstag will sich der Angeklagte umfassend zu seinen persönlichen und familiären Verhältnissen äußern. Die Schwurgerichtskammer hat sieben Fortsetzungstermine bis Anfang Januar festgelegt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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