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Studie zu DDR-Grenzopfern: Forscher weist Vorwurf zurück

Berlin  

Studie zu DDR-Grenzopfern: Forscher weist Vorwurf zurück

06.11.2018, 14:43 Uhr | dpa

Studie zu DDR-Grenzopfern: Forscher weist Vorwurf zurück. Jochen Staadt

Jochen Staadt spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Lino Mirgeler/Archiv (Quelle: dpa)

Der SED-Forschungsverbund der Freien Universität Berlin hat Zweifel an der Korrektheit einer Studie zu den Todesopfern des DDR-Grenzregimes zurückgewiesen. "Wir haben die Fälle höchst differenziert beschrieben", sagte Mitautor Jochen Staadt am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

Der RBB zweifelt mindestens 50 Opferfälle an. Es seien sogar Täter zu Opfern gemacht worden, hieß es in dem Bericht des Rundfunk Berlin Brandenburg.

Im Juni des Vorjahres war die Studie nach rund fünfjährigen Recherchen des Forschungsverbundes vorgestellt worden. Demnach kamen an der einstigen deutsch-deutschen Grenze insgesamt 327 Menschen aus Ost und West ums Leben.

Der Behörde von Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) seien wissenschaftliche Einwände bislang nicht zur Kenntnis gebracht worden, sagte Sprecher Hagen Philipp Wolf der dpa. Den Vorwürfen werde nachgegangen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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