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Römischer Pferdekopf wird in Berlin gezeigt

Berlin  

Römischer Pferdekopf wird in Berlin gezeigt

06.11.2018, 17:53 Uhr | dpa

Römischer Pferdekopf wird in Berlin gezeigt. 2000 Jahre alter Pferdekopf

Ein 2000 Jahre alter Pferdekopf aus vergoldeter Bronze liegt im Martin-Gropius-Bau auf einem Tisch. Foto: Arne Immanuel Bänsch (Quelle: dpa)

Ein in Mittelhessen gefundener Pferdekopf aus der Römerzeit hat einen großen Auftritt in Berlin. Die wertvolle Skulptur gehört ab Mittwoch (7. November) im Martin-Gropius-Bau der Archäologie-Ausstellung "Bewegte Zeiten" an. Mitarbeiter des hessischen Landesamtes für Denkmalschutz brachten das 2000 Jahre alte und 15 Kilo schwere Exponat am Dienstagnachmittag in das Museum.

"Der Pferdekopf gehört sicherlich zu den bedeutendsten Fundstücken der vergangenen Jahre - nicht nur in Hessen", teilte der hessische Kunstminister Boris Rhein (CDU) mit. Der Kopf ist seit dem Sommer im Römerkastell Saalburg bei Bad Homburg zu sehen. Man freue sich, dass das Stück nun einer noch größeren Öffentlichkeit gezeigt werde, sagte Rhein. Der Minister betonte aber, dass die Schau in Berlin die einzige Ausnahme bleibe, wo der Originalfund gezeigt werde.

Einst gehörte der aus Bronze gefertigte und vergoldete Pferdekopf zu einem Reiterdenkmal, das wohl den römischen Kaiser Augustus (63 v. bis 14 n. Christus) darstellte. 2009 wurde er im mittelhessischen Lahnau-Waldgirmes in einem Brunnenschacht gefunden. Um das Fundstück gibt es schon seit langem Streit: Der Mann, auf dessen Grundstück die Bronzeskulptur entdeckt wurde, hatte eine Entschädigung verlangt. Im Juli sprach ihm die erste Instanz 773 000 Euro zu, die Berufung des Landes ist noch anhängig.

Die noch bis zum 6. Januar laufende Ausstellung "Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland" gibt mit mehr als 1000 Exponaten einen Überblick über die spektakulärsten archäologischen Funde in Deutschland aus den vergangenen 20 Jahren.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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