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Chef der Aufzugssparte von Thyssenkrupp vor der Ablösung

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Chef der Aufzugssparte von Thyssenkrupp vor der Ablösung

07.11.2018, 12:07 Uhr | dpa

Chef der Aufzugssparte von Thyssenkrupp vor der Ablösung. Andreas Schierenbeck

Andreas Schierenbeck, Vorstandsvorsitzender von thyssenkrupp Elevator. Foto: Sebastian Gollnow (Quelle: dpa)

Beim Essener Industriekonzern Thyssenkrupp kehrt keine Ruhe ein. Der Chef der Aufzugssparte, Andreas Schierenbeck, steht vor der Ablösung. Es gebe "strategische Diskussionen über die Ausrichtung" des Geschäftsbereichs, heißt es in einem Brief des Vorstands an die Mitarbeiter des Konzerns, über den die "WAZ" am Mittwoch berichtete. In diesem Zusammenhang würden auch "Gespräche über die Auflösung des Anstellungsverhältnisses von Andreas Schierenbeck geführt". Ein Thyssenkrupp-Sprecher wollte sich nicht zu dem Brief äußern. Die Aufzugssparte mit weltweit rund 50 000 Beschäftigten und einem Umsatz von 7,7 Milliarden Euro zählt zu den wichtigsten und ertragreichsten Geschäftsfeldern der Essener.

Thyssenkrupp hat turbulente Monate hinter sich. Im Sommer hatten Vorstandschef Heinrich Hiesinger und der Aufsichtsratsvorsitzende Ulrich Lehner das Handtuch geworfen. Der neue Vorstandsvorsitzende und frühere Finanzchef von Thyssenkrupp, Guido Kerkhoff, will den Traditionskonzern in zwei selbstständige börsennotierte Unternehmen aufspalten.

Während unter dem Namen Thyssenkrupp Industrials neben den Aufzügen der Anlagenbau und die Automobilzulieferung gebündelt werden, soll das Werkstoffgeschäft mit dem Marineschiffbau und dem Stahl in der Gesellschaft Thyssenkrupp Materials zusammengefasst werden. Beim Stahl geht Thyssenkrupp mit dem indischen Konkurrenten Tata zusammen. Die Fusion, an der beide Unternehmen 50 Prozent halten wollen, wird derzeit von der EU-Kommission vertieft geprüft.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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