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Hertha will neuen Fandialog: Fanhilfe erstattet Anzeige

Berlin  

Hertha will neuen Fandialog: Fanhilfe erstattet Anzeige

07.11.2018, 18:01 Uhr | dpa

Hertha BSC will den Konflikt mit einem Teil der Anhänger bei einem Runden Tisch am Donnerstag entschärfen. Eine Fan-Gruppe dagegen sorgte am Mittwoch mit Anzeigen gegen die Polizei in Dortmund und Hertha-Manager Michael Preetz für neue Brisanz. Die Fanhilfe Hertha B.S.C. würde als Reaktion auf die gewaltsamen Vorkommnisse beim Spiel bei Borussia Dortmund (2:2) mit mehreren Anzeigen reagieren, heißt es in einer vom Förderkreis Ostkurve veröffentlichten Erklärung. Die Ultras hatten zuvor ein Gespräch mit der Geschäftsleitung des Berliner Fußball-Bundesligisten abgelehnt.

Die Fanhilfe, die sich als eine Abteilung des Förderkreis Ostkurve um die Unterstützung von Herthanern kümmert, welche im Zusammenhang mit Spielen in Konflikt mit der Polizei oder Justiz geraten sind, sieht viele Fans als Opfer des Polizeieinsatzes im Dortmunder Stadion und berichtete von zahlreichen verletzten Berliner Anhängern. Eine Rechtsanwaltskanzlei sei mit der Einreichung von Strafanzeigen gegen die Verantwortlichen des Polizeieinsatzes beauftragt worden, heißt es in der Erklärung. Bei den Auseinandersetzungen waren am 27. Oktober nach Polizeiangaben 45 Personen verletzt worden.

Hertha hatte die Übergriffe von Berliner Fans auf die Polizei scharf verurteilt. Man könne die Vorkommnisse nur deutlich missbilligen: "Sie schaden Menschen sowie unserem Verein im Ansehen und finanziell. Noch schlimmer verhält es sich hinsichtlich der Gewaltszenen gegenüber der Polizei. Das ist nicht hinnehmbar und wir werden alles unternehmen, um die Verantwortlichen zu identifizieren."

Manager Preetz hatte von einer "Katastrophe" gesprochen und betont: "Ein möglicherweise unverhältnismäßiger Einsatz der Polizei rechtfertigt keine Gewalt." Die Fanhilfe Hertha B.S.C. reagiert nun mit einer Anzeige gegen Preetz wegen Beleidigung und übler Nachrede.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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