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Frankfurt will Steuer auf Zweitwohnungen beschließen

Frankfurt am Main  

Frankfurt will Steuer auf Zweitwohnungen beschließen

08.11.2018, 01:23 Uhr | dpa

Als letzte der größeren Städte in Hessen führt Frankfurt voraussichtlich eine Steuer auf Zweitwohnungen ein. Die endgültige Entscheidung fällt heute in der Stadtverordnetenversammlung. Die Zustimmung gilt als sicher. Die Steuer wird demnach ab 1. Januar 2019 gelten und zehn Prozent der ortsüblichen Nettokaltmiete betragen.

Mit welchen Erträgen zu rechnen ist, ist nach Angaben von Stadtkämmerer Uwe Becker (CDU) noch nicht absehbar. Der Aufwand, die Steuer einzuziehen, wird auf jährlich 700 000 Euro geschätzt. Die Stadt will vor allem erreichen, dass sich Menschen mit Lebensmittelpunkt in Frankfurt mit ihrem Erstwohnsitz anmelden. Rund 31 000 Einwohner mit Zweitwohnung zählt Frankfurt bisher, die Zahl könnte nach Einschätzung der Stadt wegen der Steuer stark sinken.

In Kassel, Darmstadt und Wiesbaden müssen Inhaber von Zweitwohnungen schon länger zahlen - ebenso wie in vielen anderen Städten und Gemeinden im Land: Nach einer Aufstellung des Steuerzahlerbunds erheben in diesem Jahr 76 der 423 hessischen Kommunen eine solche Abgabe.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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