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Erinnerungsarbeit gegen Rassismus: 80 Jahre Novemberpogrome

Mainz  

Erinnerungsarbeit gegen Rassismus: 80 Jahre Novemberpogrome

08.11.2018, 14:02 Uhr | dpa

Erinnerungsarbeit gegen Rassismus: 80 Jahre Novemberpogrome. Kippa mit Davidstern

Ein Mann mit Kippa gedenkt in Mainz der Pogromnacht. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv (Quelle: dpa)

Die Landesregierung in Rheinland-Pfalz hat die Erinnerung an die Novemberpogrome vor 80 Jahren mit einem Appell gegen Rassismus und Antisemitismus verbunden. "In unserer Erinnerungskultur gedenken wir der Opfer und richten zugleich den Blick auf die Gegenwart", erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) am Donnerstag.

Die vom NS-Regime als "Kristallnacht" bezeichneten Verfolgungen am 9. November 1938 bezeichnete Dreyer als Beginn für den "Tiefpunkt deutscher Geschichte". Die Regierungschefin fügte hinzu: "Bis heute stehen alle Menschen guten Willens fassungslos und beschämt vor dem Zivilisationsbruch der Schoa."

Die Erinnerung an die menschenverachtenden Verbrechen sei auch heute noch schmerzhaft, sagte Bildungsministerin Stefanie Hubig - "und das muss sie auch sein". Der Holocaust dürfe niemals in Vergessenheit geraten. Auch die Schulen müssten intensiv daran arbeiten, zu erinnern und zu mahnen. "Es geht bei der Erinnerungsarbeit vor allem auch darum, sich gegen den Rassismus und Antisemitismus von heute und morgen zu stellen".

Für die Grünen erinnerte der Landesvorsitzende Josef Winkler daran, dass auch im heutigen Rheinland-Pfalz mehr als 170 Synagogen ganz oder teilweise zerstört, Kaufhäuser geplündert und jüdische Mitmenschen ermordet wurden. Winkler forderte: "Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit darf nie wieder Platz in Deutschland finden." Die rheinland-pfälzische Bundestagsabgeordnete der Linken, Katrin Werner, rief beim Gedenken an die Novemberpogrome dazu auf, "gerade in diesen Tagen wachsam (zu) bleiben und Nationalismus, Rassismus und Faschismus entschlossen entgegen(zu)treten".

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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