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Sehitlik-Moschee: Projekt gegen Radikalisierung beendet

Berlin  

Sehitlik-Moschee: Projekt gegen Radikalisierung beendet

08.11.2018, 17:27 Uhr | dpa

Das Berliner Projekt Bahira gegen eine Radikalisierung muslimischer Jugendlicher muss sich neue Räume suchen. Die Zusammenarbeit mit der Sehitlik-Moschee in Neukölln sei beendet worden, teilte das Violence Prevention Network (VPN) als Träger am Donnerstag mit. Eine Vereinsmitarbeiterin sei dort bei einem Termin mit einer Schülergruppe bedrängt und der Moschee verwiesen worden, sagte VPN-Leiter Thomas Mücke dem RBB. "Das ist inakzeptabel. Wir mussten als Träger des Projekts sofort reagieren und die Zusammenarbeit beenden."

Die Sehitlik-Moschee am Columbiadamm wird von der Türkisch- Islamischen Union (Ditib) betrieben. Die Organisation ist in Deutschland wegen ihrer großen Nähe zur türkischen Regierung umstritten. Etliche Kooperationsprojekte in Deutschland wurden in den letzten Jahren deshalb auf Eis gelegt.

Bei dem Verein Bahira indes handelte es sich nach Angaben der VPN nicht um ein gemeinsames Projekt mit der Ditib. "Die Ditib ist und war kein Kooperationspartner", sagte ein VPN-Sprecher. Vielmehr habe der Verein Räume in der Moschee für seine Arbeit gemietet. Er versucht mit unterschiedlichen Veranstaltungen und Angeboten, junge Muslime vor einer Radikalisierung zu bewahren.

Bei der Berliner Ditib war am Donnerstag keine Stellungnahme zu dem Vorfall zu erhalten. Nach Angaben der auch für Religionsfragen zuständigen Senatskulturverwaltung ist die Ditib "kein Partner des Landes Berlin". Sie sei aber in Bereichen wie dem Islamforum - einer Plattform zum Austausch - oder der Gefängnisseelsorge beteiligt. Der islamische Religionsunterricht in Berlin wird von der Islamischen Föderation verantwortet, in der die Ditib kein Mitglied ist.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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