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Thyssenkrupp erwartet wegen Kartellverfahren weniger Gewinn

Essen  

Thyssenkrupp erwartet wegen Kartellverfahren weniger Gewinn

08.11.2018, 19:23 Uhr | dpa

Thyssenkrupp erwartet wegen Kartellverfahren weniger Gewinn. ThyssenKrupp-Logo

Das Firmenlogo von ThyssenKrupp Firmenlogo steht vor der Firmenzentrale in Essen. Foto: Roland Weihrauch/Archiv (Quelle: dpa)

Der Industriekonzern Thyssenkrupp rechnet wegen Risiken aus einem Kartellverfahren im Geschäftsjahr 2017/2018 kaum noch mit Gewinn. Es sei lediglich ein Überschuss von 0,1 Milliarden Euro zu erwarten, teilte der Konzern am Donnerstagabend in Essen mit. Im Vorjahr hatte das Unternehmen noch 0,271 Milliarden Euro eingefahren. Die Prognose für den bereinigten Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) wurde von 1,8 Milliarden auf 1,6 Milliarden Euro gesenkt. Der Aktienkurs von Thyssenkrupp gab nachbörslich nach.

Grund für die verschlechterten Erwartungen seien neue Entwicklungen im Ermittlungsverfahren wegen möglicher Kartellabsprachen bei Stahlpreisen, hieß es. Man habe für Rückstellungen entschieden, da man "erhebliche nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nicht ausschließen" könne. Hinzu kämen Risiken im Geschäftsbereich Components Technology sowie Probleme bei Steel Europe und Elevator Technology.

Thyssenkrupp versucht, die Profitabilität seiner Geschäftsbereiche zu erhöhen und Kosten einzusparen - vor allem in der Konzernzentrale, dem schwächelnden Anlagen- und Schiffbau sowie im Aufzugsgeschäft.

Thyssenkrupp-Vorstand Donatus Kaufmann betonte in einem Mitarbeiterbrief, "die aktuellen Entwicklungen werden keinerlei Auswirkungen auf die beabsichtigte Partnerschaft mit Tata Steel Europe haben". Die Parteien tragen nach seinen Worten etwaige Risiken aus der Vergangenheit selbst.

Mit Blick auf die Ermittlungen der Wettbewerbshüter heißt in dem Mitarbeiterbrief: "Es geht um Altfälle." Die handelnden Personen arbeiteten allesamt nicht mehr in ihren Verantwortungsbereichen beziehungsweise seien nicht mehr im Unternehmen: "Die Vorwürfe betreffen eine Praxis aus der Vergangenheit, die mit unserem heutigen Verständnis von Compliance nichts zu tun hat."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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