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Verdacht auf Tierquälerei: Schlachthof verliert Kunden

Oldenburg  

Verdacht auf Tierquälerei: Schlachthof verliert Kunden

09.11.2018, 14:57 Uhr | dpa

Nach dem Verdacht auf Tierquälerei in einem Schlachthof in Oldenburg haben weitere Kunden die Zusammenarbeit mit dem Betrieb beendet. Lidl teilte am Freitag mit, alle Lieferanten hätten nach Bekanntwerden der Sachlage versichert, dass sie ab sofort keinerlei Rohstoffe mehr von dem betroffenen Schlachthof beziehen würden. Der Discounter distanziere sich von den Praktiken des Betriebs. Zuvor hatten bereits die Bünting Gruppe und das Unternehmen Frosta ihre Aufträge gestoppt.

Auch Aldi Süd und Aldi Nord reagierten. Sie forderten ihre Lieferanten auf, keine Waren mehr von dem Betrieb zu beziehen, wie die Sprecherinnen mitteilten. Die gezeigten Bilder entsprächen in keiner Weise den Vorgaben und Anforderungen an den Umgang mit Tieren in der Nutztierhaltung. Edeka hat unterdessen Lieferung des Betriebes mit Schlachtdatum ab dem 9. November gesperrt. Das Unternehmen wolle die Situation neu bewerten, sobald das niedersächsische Landwirtschaftsministerium und eine neutrale Kontrolle die Einhaltung der Tierschutzvorgaben bestätigten, hieß es.

Der Verein Deutsches Tierschutzbüro hatte Videos gezeigt, die mit versteckter Kamera in dem Schlachthof aufgenommen worden sein sollen. Die Bilder zeigen, wie Rinder nicht fachgerecht betäubt und bei Bewusstsein getötet werden. Die Tierschützer haben Strafanzeige gegen den Betrieb gestellt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Der Schlachthof hat die Vorwürfe im Grundsatz bestätigt. "Wir zweifeln weder die Authentizität der Bilder an, noch möchten wir die Vorfälle kleinreden", hatte das Unternehmen kurz nach Bekanntwerden der Videos mitgeteilt. Das Deutsche Tierschutzbüro fordert die Schließung des Betriebs. Die dokumentierten Zustände seien so gravierend, dass sofort gehandelt werden müsse.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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