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ALBA Berlin bleibt nach erster Bundesliga-Pleite gelassen

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ALBA Berlin bleibt nach erster Bundesliga-Pleite gelassen

11.11.2018, 08:34 Uhr | dpa

ALBA Berlin bleibt nach erster Bundesliga-Pleite gelassen. Trainer Aito Garcia Reneses (M.) beobachtet das Spielgeschehen

Berlins Trainer Aito Garcia Reneses (M.) beobachtet das Spielgeschehen. Foto: Paul Zinken/Archiv (Quelle: dpa)

Nun hat es auch ALBA Berlin erwischt. Im sechsten Spiel der Basketball-Bundesliga kassierten die Berliner am Samstag beim 69:80 bei RASTA Vechta ihre erste Saisonniederlage. Trainer Aito Garcia Reneses nahm die Niederlage aber gelassen. "Um zu gewinnen, muss man auf jeden Fall besser sein als der Gegner - dieses Mal war das nicht der Fall", sagte der Spanier.

ALBA wirkte zum ersten Mal in dieser Saison von Beginn an müde und unkonzentriert. Mit 21 Ballverlusten und einer schwachen Wurfquote konnten die Berliner nicht an die zuletzt starken Leistungen anknüpfen. "Wir waren vom Energie-Level her nicht da. Das war einfach zu wenig. Vechta hatte dieses Level", sagte Kapitän Niels Giffey.

Die Doppelbelastung mit Bundesliga und Eurocup, verbunden mit viel Reisestress, zeigt erste Spuren. Erschwert wird alles noch durch die Verletztenmisere. Denn noch nicht ein Mal in dieser Saison konnte ALBA in Bestbesetzung antreten. "Vielleicht wissen wir selbst gar nicht, warum wir bisher so viele Spiele gewonnen haben, angesichts der vielen Verletzten", fragte sich Aito.

Vor allem der Ausfall von Taktgeber Peyton Siva durch einen Rippenbruch machte sich bei ALBA bemerkbar. Gerade in der Offensive fehlten in Vechta die Impulse des Spielmachers.

Konnte ALBA zu Beginn der Saison den Ausfall der Center Johannes Thiemann und Dennis Clifford noch gut kompensieren, wiegen die Ausfälle der beiden Spieler Siva und Martin Hermannsson (Bänderriss im Fußgelenk) offenbar schwerer. "Wir haben in dieser Saison immer das gleiche Problem", klagte Aito über die lange Verletztenliste. Außerdem sind die zurückgekehrten Clifford und Thiemann noch nicht wieder bei 100 Prozent.

Doch ALBA muss mit dieser Situation zurechtkommen. Schon am Mittwoch geht es für die Berliner im Eurocup weiter. Dann empfangen sie daheim den kroatischen Meister Cedevita Zagreb.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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