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Stadt evakuiert einsturzgefährdetes Senioren-Wohnhaus

Augsburg  

Stadt evakuiert einsturzgefährdetes Senioren-Wohnhaus

11.11.2018, 10:21 Uhr | dpa

Stadt evakuiert einsturzgefährdetes Senioren-Wohnhaus. Evakuiertes Wohnhaus

Wegen akuter Einsturzgefahr mussten die Bewohner dieses Hauses ihre Wohnungen verlassen. Foto: Stefan Puchner (Quelle: dpa)

Wegen Einsturzgefahr hat die Stadt Augsburg in der Nacht zum Samstag kurzfristig ein größeres Wohnhaus in der Innenstadt räumen lassen. Wie ein Sprecher der Stadt am Samstag sagte, seien 27 Bewohner betroffen gewesen. Es handelte sich um überwiegend pflegebedürftige Senioren, die zunächst zu einem großen Teil in einem Hotel unterbracht werden mussten. Das gefährdete Gebäude ist im Besitz einer von der Stadt verwalteten Stiftung.

"Es war eine schwierige Entscheidung, die unter Abwägung aller möglicher Belange getroffen werden musste", rechtfertigte die schwäbische Großstadt am Wochenende in sozialen Netzwerken die Evakuierung. Ein Gutachter hatte den Angaben zufolge bei der Untersuchung des Hauses festgestellt, dass die Fundamente unterspült wurden. Ein plötzliches Zusammensacken tragender Wände sei möglich, hieß es. Der Experte meinte, dass die "unverzügliche Räumung" des Gebäudes mit 29 Wohnungen und 4 Geschäften notwendig sei.

Die Kommune hatte das Schreiben des Ingenieurbüros am Freitag erhalten und daraufhin noch am Abend die Räumung des Hauses angeordnet. Oberbürgermeister Kurt Gribl (CSU) hatte zuvor einen Krisenstab mit Polizei, Feuerwehr und den Hilfsorganisationen einberufen. Dabei ging es um die Frage, ob die Evakuierung sofort erfolgen muss oder eventuell den Betroffenen noch ein paar Tage Zeit gegeben werden könnte.

Gribl beschloss schließlich, dass die Bewohner umgehend aus dem Gebäude müssen. "Die Entscheidung für die Räumung wurde nach gründlicher Abwägung getroffen", betonte die Stadt. Die Sicherheit der Bürger sei dabei der wichtigste Aspekt gewesen. "Lieber präventiv mit Bedacht und Verantwortung gehandelt, auch wenn es für die betroffenen Menschen mit sehr vielen Unannehmlichkeiten verbunden ist." Am Samstag mussten dann auch mehrere Geschäftsleute ihre Läden räumen.

Vorläufig darf das Gebäude nur noch von Bauspezialisten und Einsatzkräften betreten werden. Am Montag soll über die weiteren Schritte entschieden werden. Dann soll geklärt werden, ob und wann das Haus wieder bewohnbar sein wird.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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