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Frauenanteil von 25 Prozent im Landtag "verheerend"

Stuttgart  

Frauenanteil von 25 Prozent im Landtag "verheerend"

12.11.2018, 09:21 Uhr | dpa

Frauenanteil von 25 Prozent im Landtag "verheerend". Landtag von Baden-Württemberg

Das Gebäude des Landtags von Baden-Württemberg. Foto: Bernd Weissbrod/Archiv (Quelle: dpa)

Zum 100. Jahrestag der Einführung des Frauenwahlrechts pocht der Landesfrauenrat in Baden-Württemberg weiter auf eine Reform des Wahlrechts. "Wir müssen weg von dem Einstimmenwahlrecht und hin zum Listenwahlrecht, um Parität durchsetzen zu können", sagte die Vorsitzende Charlotte Schneidewind-Hartnagel (Grüne) im Radioprogramm "SWR Aktuell" am Montag. Die Frauenquote von 25 Prozent im baden-württembergischen Landesparlament sei "verheerend". "Denn dass so wenig Frauen im Landtag von Baden-Württemberg vertreten sind, liegt natürlich nicht an den Frauen in Baden-Württemberg, sondern an den strukturellen Bedingungen in diesem Wahlrecht."

Die grün-schwarze Koalition hatte eine Reform des Landtagswahlrechts im April nach erfolgloser Kompromisssuche begraben. Grüne und CDU hatten im Koalitionsvertrag eigentlich vereinbart, das Wahlrecht reformieren zu wollen, um mehr Frauen in den Landtag zu bringen.

Beim derzeitigen Wahlrecht haben die Wähler eine Stimme. In den 70 Wahlkreisen ist der Kandidat gewählt, der die meisten Stimmen bekommt. Zudem gibt es 50 Zweitmandate, die bisher an die Kandidaten gehen, die zwar ihren Wahlkreis nicht gewonnen haben, aber im Vergleich zu anderen Direktkandidaten ihrer Partei in einem der vier Regierungsbezirke die meisten Stimmen erhalten haben. Bei den Reformdebatten ging es um die Verteilung dieser 50 Zweitmandate. Die Idee war, zumindest einen Teil der Zweitmandate über eine Liste zu vergeben, auf der Frauen weit vorne platziert werden könnten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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