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Chemieunfall in Industriepark: Alarmsirenen in Frankfurt

Frankfurt am Main  

Chemieunfall in Industriepark: Alarmsirenen in Frankfurt

13.11.2018, 06:36 Uhr | dpa

Chemieunfall in Industriepark: Alarmsirenen in Frankfurt. Ein Fahrzeug der Feuerwehr mit Blaulicht

Ein Fahrzeug der Feuerwehr mit Blaulicht. Foto: Arne Dedert (Quelle: dpa)

Im Industriepark im Frankfurter Stadtteil Griesheim sind am Dienstagmorgen Salzsäure-Dämpfe aus einem Lkw-Tank ausgetreten. Wie der Industriepark am Morgen mitteilte, kam es aus zunächst ungeklärter Ursache zu "einem Stoffaustritt". Eine Gefahr für die Bevölkerung konnte zunächst nicht ausgeschlossen werden. Nach rund dreieinhalb Stunden gab die Feuerwehr dann aber Entwarnung. Zunächst hatte es geheißen, ein mit der flüssigen Chemikalie beladener Lastwagen sei umgekippt.

Alle an verschiedenen Stellen durchgeführten Messungen fielen negativ aus, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Die zuvor eingerichteten Straßensperrungen in den Stadtteilen Griesheim und Nied wurden aufgehoben.

Am frühen Dienstagmorgen um kurz nach 4.00 Uhr wurden in Griesheim und dem angrenzenden Stadtteil Nied erstmals Warnsirenen ausgelöst. Die Bewohner wurden damit aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten oder ein Gebäude aufzusuchen und das Radio einzuschalten. Dies sei ein Standardverfahren, erklärte ein Polizeisprecher. Die Werksfeuerwehren Griesheim und Höchst sowie die Frankfurter Feuerwehr bekämpften die ausgetretenen Salzsäure-Dämpfe mit Wasser.

Wie das betroffene Unternehmen Weylchem Griesheim GmbH mitteilte, sind Salzsäure-Dämpfe beim Einatmen giftig und können in höherer Konzentration zu Verätzungen der Haut sowie zu Augenschäden führen. Salzsäure sei ein Vorprodukt für zahlreiche chemische Prozesse und komme daher in dem Betrieb zum Einsatz.

Die beiden Stadtteile wurden vorübergehend für den Verkehr gesperrt. Davon betroffen war neben dem Autoverkehr auch der öffentliche Nahverkehr. Auch das sei eine Routinemaßnahme, erklärte der Polizeisprecher. Die S-Bahn-Haltestellen Griesheim und Nied konnten nicht angefahren werden. Wie der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) im Internet mitteilte, kam es auf den Linien 1 und 2 zu Ausfällen, Verspätungen und Umleitungen. Auf Twitter veröffentlichte die Feuerwehr auch eine Karte mit dem Bereich, der von der Warnung betroffen war.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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