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Creditreform: Immer mehr Verbraucher kämpfen mit Schulden

Düsseldorf  

Creditreform: Immer mehr Verbraucher kämpfen mit Schulden

13.11.2018, 11:26 Uhr | dpa

Creditreform: Immer mehr Verbraucher kämpfen mit Schulden. Antrag zur Eröffnung eines Insolvenzverfahrens

Trennblatt mit dem Wort "Privatinsolvenz" vor einem Antrag zur Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Foto: Alexander Heinl/Archiv (Quelle: dpa)

Mehr als jeder zehnte Erwachsene in Nordrhein-Westfalen ist überschuldet. Das berichtete die Wirtschaftsauskunftei Creditreform am Dienstag in Düsseldorf. Trotz der guten Konjunktur sei die Zahl der Personen, die ihre Rechnungen nicht mehr begleichen können, 2018 sogar noch einmal um 10 000 auf rund 1,74 Millionen gestiegen.

Mit einer Verschuldungsquote von 11,69 Prozent liegt Nordrhein-Westfalen nach dem aktuellen "Schuldneratlas" der Wirtschaftsauskunftei deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 10,04 Prozent. Schlechter schnitten unter den Bundesländern nur noch Berlin, Sachsen-Anhalt und vor allem Bremen ab. Am niedrigsten ist die Überschuldungsquote in Bayern mit 7,47 Prozent, gefolgt von Baden-Württemberg mit 8,31 Prozent.

Die Regionen rund um das Ruhrgebiet blieben mit ihren zum Teil noch altindustriell geprägten, strukturschwachen Regionen das eigentliche "Sorgenkind" der Überschuldungsentwicklung, betonten die Experten. Die Überschuldungsquoten seien in vielen Städten des Reviers sowohl im Jahres- als auch im Langzeitvergleich deutlich angestiegen. Unter den zehn deutschen Städten mit mehr als 400 000 Einwohnern wiesen Duisburg, Dortmund und Essen die höchsten Überschuldungsquoten auf. In Duisburg sind laut Creditreform mehr als 17 Prozent der Einwohner überschuldet.

Die höchste Überschuldungsquote in NRW weist aber das rund 350 000 Einwohner zählende Wuppertal mit 18,42 Prozent auf. Bundesweit wird das unter allen Kreisen und kreisfreien Städten nur noch von Bremerhaven übertroffen. Bundesweit stieg die Zahl der überschuldeten Personen um rund 19 000 auf 6,9 Millionen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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