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Landwirte auf der Alb sollen nachhaltiger arbeiten

Niedergörsdorf  

Landwirte auf der Alb sollen nachhaltiger arbeiten

13.11.2018, 11:52 Uhr | dpa

Landwirte auf der Alb sollen nachhaltiger arbeiten. Lämmer

Lämmer auf der Schwäbischen Alb. Foto: Thomas Warnack/Archiv (Quelle: dpa)

Die Landwirte auf der Schwäbischen Alb sollen nachhaltiger arbeiten - die Ideen dafür sollen bei einer Veranstaltungreihe erarbeitet werden. Die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen, der Kreisbauernverband Reutlingen und der Naturschutzbund Nabu haben das Projekt gemeinsam entwickelt.

Dabei widmen sich vier sogenannte Zukunftsforen je einem Schwerpunkt. Bei der ersten Veranstaltung am 28. November geht es um den Erhalt der Artenvielfalt und mögliche Schritte gegen das Insektensterben. Die anderen Foren beschäftigen sich mit umweltschonendem Getreideanbau, Streuobstwiesen und nachhaltiger Fleischerzeugung. Im Anschluss sollen in sogenannten Werkstätten konkrete Initiativen auf den Weg gebracht werden, beispielsweise der Verzicht auf Pestizide. Auch Landwirte aus dem Biosphärengebiet sind beteiligt.

Eine auf möglichst hohen Ertrag ausgerichtete Landwirtschaft "macht vor unseren Toren keinen Halt", sagte Rainer Striebel von der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets. Der Fachbegriff dafür ist "Intensivierung". Ein nachhaltigeres Wirtschaften sei freiwillig, bedeute aber in der Regel Ertragsverlust.

Gebhard Aierstock vom Kreisbauernverband Reutlingen zufolge gibt es bislang zu wenig differenzierte Erkenntnisse zum Thema Artenrückgang - etwa ob die Artenvielfalt in Naturschutzgebieten ebenso abnimmt wie auf Ackerland und welche Rolle die Witterung spielt. "Wir müssen eine Antwort darauf finden, was uns Biodiversität wert ist. Ein Landwirt muss mit allem, was er tut, am Ende sein Geld verdienen", sagte er.

Hintergrund der Zukunftsforen ist das Bestreben der grün-schwarzen Landesregierung, in Biosphärengebieten sogenannte Leuchtturmprojekte zu entwickeln. Dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb stehen Striebel zufolge jährlich 200 000 Euro Fördermittel zur Verfügung.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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