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Studie: Bremerhaven bleibt Schlusslicht bei den Schulden

Düsseldorf  

Studie: Bremerhaven bleibt Schlusslicht bei den Schulden

13.11.2018, 12:03 Uhr | dpa

Studie: Bremerhaven bleibt Schlusslicht bei den Schulden. Antrag zur Eröffnung eines Insolvenzverfahrens

Trennblatt mit dem Wort "Privatinsolvenz" vor einem Antrag zur Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Foto: Alexander Heinl/Archiv (Quelle: dpa)

Bremerhaven kämpft bundesweit mit der höchsten Überschuldungsquote. Von den insgesamt 401 Kreisen und kreisfreien Städten in Deutschland landet die Hafenstadt auf dem letzten Rang, wie aus einer Studie der Wirtschaftsauskunftei Creditreform in Neuss vom Dienstag hervorgeht. Demnach sind rund 21,2 Prozent der Erwachsenen in der zum Bundesland Bremen gehörenden Seestadt überschuldet. Zum Vergleich: Spitzenreiter dieser Liste ist das bayerische Eichstätt mit einer Quote von rund 3,6 Prozent.

Im Länderranking bleibt Bremen wie in den Vorjahren Schlusslicht mit einer Quote von fast 14 Prozent. Niedersachsen landet dabei mit rund 10,3 Prozent auf Rang acht. Eine Überschuldung liegt laut der Studie vor, wenn ein Schuldner seine Verpflichtungen "mit hoher Wahrscheinlichkeit" über einen längeren Zeitraum nicht begleichen und er seinen Lebensunterhalt weder mit eigenem, noch mit Kreditvermögen bestreiten kann. "Oder kurz: Die zu leistenden Gesamtausgaben sind höher als die Einnahmen."

Bundesweit stieg die Zahl der überschuldeten Menschen nach dem aktuellen "Schuldneratlas" um rund 19 000 auf 6,9 Millionen. So gelten rund 7,7 Prozent der Frauen über 18 Jahre als überschuldet, bei den Männer sind es 12,6 Prozent. Das Thema "Altersüberschuldung" habe dabei weiter deutlich an Bedeutung gewonnen. 2018 müssten rund 263 000 Menschen in Deutschland ab 70 Jahren als überschuldet eingestuft werden. Das entspricht einem Anstieg um fast 70 000 Fälle oder 35 Prozent.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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