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Pyrotechnik in Stadien: Beuth reagiert auf Kritik

Frankfurt am Main  

Pyrotechnik in Stadien: Beuth reagiert auf Kritik

13.11.2018, 13:42 Uhr | dpa

Pyrotechnik in Stadien: Beuth reagiert auf Kritik. Pyrotechnik im Stadion

Dresdener Fans zünden Pyrotechnik. Foto: Roland Weihrauch/Archiv (Quelle: dpa)

Nach seiner zuletzt geäußerten Forderung nach härteren Strafen für den Einsatz von Pyrotechnik in Stadien hat Peter Beuth (CDU) viel Gegenwind erfahren. Nun wehrt sich der hessische Innen- und Sportminister und weist die Kritik zurück. "Das hat nichts mit Populismus zu tun. Es geht um eine echte Gefährdung. Es ist nicht so, dass wir über ein Phänomen sprechen, das nur in der Vorstellung von Politik stattfindet", erklärte Beuth am Montagabend in der hr-Fernsehsendung "Heimspiel!".

Beim Bundesligaspiel gegen den FC Schalke 04 am Sonntag war unter anderem ein Banner mit dem Schriftzug "Eintracht-Fans fordern: Populisten wegsperren, Knast für Beuth" aufgehängt worden. In der Sendung kritisierte zudem der Leiter der Koordinationsstelle Fanprojekte, Michael Gabriel, den Politiker. "Ich glaube, dass da die Dimensionen durcheinander geraten sind", betonte er.

Er sprach von einem verantwortungsvollen Umgang mit der Pyrotechnik und wollte sie nicht mit Gewalt gleichsetzen. Pyrotechnik werde eingesetzt, um Stimmung zu erzeugen. "Wenn wir das Skispringen in Willingen haben, wird da auch Pyrotechnik gezündet. Die Leute kann man ja auch nicht in den Knast stecken", sagte Gabriel.

Davon ließ sich der Minister aber nicht beeindrucken. In der Sendung bekräftigte er seine Forderung noch einmal. "Wer mit Pyrotechnik in einer Menschenmenge umgeht, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch sein Umfeld. Deswegen bin ich der Auffassung, dass hart bestraft werden muss, wer so etwas macht", erklärte Beuth.

Vorschläge und Wege zum legalen Einsatz von Pyrotechnik lehnt er ab. Das käme einer Kapitulation des Staates gleich. Gleichzeitig appellierte er an die Fußball-Anhänger: Nur mit staatlichen Mitteln sei das Verbot nicht durchzusetzen, es brauche eine Solidarisierung und Einsicht in der Fanszene.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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