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Landesmarketing auf Prüfstand: Suche nach neuem Slogan

Schwerin  

Landesmarketing auf Prüfstand: Suche nach neuem Slogan

13.11.2018, 17:42 Uhr | dpa

Die Eigenwerbung Mecklenburg-Vorpommerns zeigt bundesweit Wirkung, doch nutzt sich die Leitidee "Land zum Leben" langsam ab. In einer repräsentativen Befragung des Sozialforschungsunternehmens Forsa im Auftrag der Staatskanzlei bekam der Slogan schwächere Werte als kurz nach dessen Einführung 2014. Das hat Konsequenzen. "Wir suchen nach etwas Neuem, das auch die Alleinstellungsmerkmale Mecklenburg-Vorpommerns deutlich hervorkehrt", sagte Staatskanzlei-Chef Reinhard Meyer (SPD) am Dienstag in Schwerin. Im Sommer 2019 sollen Vorschläge für einen neuen Werbe-Slogan vorliegen.

Insgesamt hätten die Umfrageresultate aber gezeigt, dass Mecklenburg-Vorpommern bundesweit einen immer besseren Ruf genieße. Der Nordosten punkte weiter als starkes Tourismusland und Ort unverwechselbarer Natur. Doch werde Mecklenburg-Vorpommern immer mehr auch als Land mit Perspektiven für Arbeit, Leben, Wohnen und Familienfreundlichkeit sowie interessante Kulturangebote wahrgenommen.

Nicht zufrieden zeigte sich Meyer damit, dass laut Umfrage noch immer die Hälfte der Bundesbürger noch nie in Mecklenburg-Vorpommern war und viele auch kein Interesse am Land haben. "Da ist noch viel Luft nach oben, Menschen für unser Land zu begeistern." Nach seinen Angaben stehen für das Landesmarketing in diesem Jahr etwa zwei Millionen Euro bereit, vorwiegend EU-Mittel. "Die Höhe der Mittel ist nicht entscheidend, sie gut einzusetzen für die Umsetzung guter Ideen schon", sagte Meyer.

Der Sprecher der Vereinigung der Unternehmensverbände (VU), Sven Müller, wertete die Forsa-Umfrage als gute Grundlage für einen "umfassenden Relaunch der Landesmarke". "Die Neuausrichtung muss zum Ausdruck bringen, dass MV mehr kann als Urlaub und Natur pur. Wirtschaft und Arbeit, Wissenschaft und Innovation haben ebenso Ihren Platz in unserem Land."

Henning Foerster von der oppositionellen Linksfraktion im Landtag forderte die Landesregierung auf, alle Ergebnisse der Umfrage ernst zu nehmen und endlich die Probleme anzupacken. "Das Image von schlechten Löhnen und einer schleppend voranschreitenden Digitalisierung kommen ja nicht von Ungefähr. Hier hilft es nicht, lediglich das Marketing zu verändern, sondern es müssen Veränderungen in der Politik her", sagte Foerster.

Forsa hatte nach eigenen Angaben im August und September bundesweit gut 2000 repräsentativ ausgewählte Menschen nach einem einheitlichen Fragenkatalog ausführlich befragt. Zudem wurden etwa 20 Fachleute aus dem Nordosten zu Arbeit und Wirkung des Landesmarketings interviewt. Die Kosten der Befragung wurden mit 95 000 Euro angegeben.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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