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Hrubesch-Elf trennt sich von Spanien 0:0

Erfurt  

Hrubesch-Elf trennt sich von Spanien 0:0

13.11.2018, 18:03 Uhr | dpa

Hrubesch-Elf trennt sich von Spanien 0:0. Horst Hrubesch

Bundestrainer Horst Hrubesch vor Beginn des Spiels. Foto: Robert Michael (Quelle: dpa)

Die glanzvolle Ära Horst Hrubesch beim Deutschen Fußball-Bund ist mit einem Unentschieden zu Ende gegangen. Die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft trennte sich am Dienstag in einem Testspiel in Erfurt von Spanien 0:0. Vor 3169 Zuschauern konnten die Gastgeberinnen diesmal nur streckenweise überzeugen. So gab es im achten und letzten Spiel der DFB-Frauen unter Bundestrainer Hrubesch den erste Punktverlust. Von Januar an übernimmt Martina Voss-Tecklenburg die Verantwortung für das Frauenteam.

Hrubesch hatte die Mannschaft im Vergleich zum 5:2 gegen Italien am vergangenen Samstag auf vier Positionen verändert. Kathrin Hendrich, Carolin Simon, Leonie Maier und Lena Petermann rückten in die Startelf.

Seine Matchplan - die Spanierinnen mit schnellem, direktem Spiel und großem läuferischen Aufwand vor Probleme stellen - ging aber lange nicht auf. Statdessen drückten die Südeuropäerinnen, Zwölfte der Weltrangliste, dem Spiel eine halbe Stunde ihren Stempel auf. Ballsicher und technisch hervorragend ausgebildet, schnürten sie die DFB-Elf in deren Hälfte ein. Die Regisseurinnen Sara Däbritz und Lina Magull bekamen keinen Zugriff auf das Spiel.

Einzig Torfrau Merle Frohms war es zu verdanken, dass die Null stand. Gegen Amanda Bustos reagierte sie in der 11. und 19. Minute großartig und verhinderte einen Rückstand.

Erst nach 25 Minuten besann sich der Olympiasieger auf sein Offensivspiel. Allerdings waren viele Pässe ungenau, zudem liefen die Angreiferinnen immer wieder ins Abseits. In der 33. Minute wäre aber der Führungstreffer fällig gewesen. Giulia Gwinn spielte Maier am Strafraum völlig frei. Die Münchnerin entschied sich für einen Schlenzer, anstatt noch weiter zu laufen - und vergab.

Nach dem Wechsel versuchte die Hrubesch-Elf, den Gegner mit eigenem direkten Spiel zu knacken. Das sah teilweise sehr gut aus. Bei einsetzendem Dauerregen kamen jedoch einige gute Pässe nicht an. Trotzdem gab es Möglichkeiten: Eine sehenswerte Kombination über Alexandra Popp und Maier landete bei Magull, die beim Torschuss jedoch noch entscheidend gestört werden konnte (56.). In der 74. Minute kam Popp im Fünfmeterraum zur Schussmöglichkeit, versuchte es aber mit Gewalt und drosch den Ball in den Abendhimmel.

Frohms hielt nach einigen Abwehrfehlern in der 80. Minute mit zwei Paraden das Unentschieden fest.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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