Sie sind hier: Home > Regional >

Judo-Bund bedauert Bundesliga-Rückzug von Großhadern

Frankfurt am Main  

Judo-Bund bedauert Bundesliga-Rückzug von Großhadern

15.11.2018, 12:05 Uhr | dpa

Judo-Bund bedauert Bundesliga-Rückzug von Großhadern. Peter Frese

Der Präsident des Deutschen Judo-Bundes (DJB). Foto: Jonas Güttler/Archiv (Quelle: dpa)

Der Deutsche Judo-Bund hat den Rückzug des TSV München-Großhadern aus der Bundesliga bedauert. "Das tut uns weh", sagte Präsident Peter Frese der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag. Das Bundesliga-Gründungsmitglied hatte seinen Rückzug in den vergangenen Tagen bekannt gegeben.

"Die Kosten für zwei Bundesligamannschaften und auch die Anforderungen von DJB-Seite werden zunehmend höher und stellen uns vor eine nicht mehr zu bewältigende Hürde", hieß es in der Vereinsmitteilung.

Zu hohe Anforderungen sieht Frese nicht, den Kostenfaktor sieht der Präsident als Problem an. "Spitzenvereine kommen nicht mit den Kämpfern aus dem Ort oder der näheren Umgebung aus, sondern brauchen auch Athleten aus dem Ausland und deutsche Spitzenkämpfer. Das kostet mehr Geld", sagte Frese.

"Ein Problem für die Bundesligaclubs ist die Olympia-Qualifikation. Die Olympia-Qualifikation ist für die DJB-Mannschaft verschärft worden. Sie dauert über zwei Jahre. Die Abwesenheit der Kämpfer erschwert es den Bundesligaclubs", führte Frese aus. "Auch für den Bundestrainer ist der lange Qualifikationszeitraum nicht einfach."

Der Verein will sich auf die Förderung jugendlicher Sportler und Kaderathleten konzentrieren. "Durch unseren Rückzug werden wir verstärkt in der Lage sein, die zum Teil immensen Eigenbeteiligungen unserer Vereinsathleten für Landesverbands- und DJB-Maßnahmen zu unterstützen und Härten auszugleichen", teilte der Verein in dieser Woche mit.

"Dass sich Großhadern in einer Fußballstadt wie München so behauptet hat, ist imponierend. Denn in einer Fußballstadt ist es schwer, Sponsoren zu finden", sagte der DJB-Präsident.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal