Sie sind hier: Home > Politik >

P+S-Werftenpleite erneut vor Gericht: Hegemann gegen KPMG

Hamburg  

P+S-Werftenpleite erneut vor Gericht: Hegemann gegen KPMG

21.11.2018, 15:47 Uhr | dpa

P+S-Werftenpleite erneut vor Gericht: Hegemann gegen KPMG. Prozess zu P+S-Werften am Landgericht

Blick auf das ehemalige Betriebsgelände der P+S-Werft Volkswerft in Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern). Foto: Stefan Sauer/Archiv (Quelle: dpa)

Sechs Jahre nach der Millionen-Pleite der P+S-Werften in Stralsund und Wolgast ist die Justiz noch immer mit der Aufarbeitung beschäftigt. An diesem Donnerstag verhandelt das Landgericht Hamburg zur Schadenersatz-Klage der Hegemann-Gruppe gegen das Beratungsunternehmen KPMG, wie ein Gerichtssprecher am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Die Schiffbaugruppe aus Bremen war demnach mit Darlehenssicherheiten bei P+S engagiert, die zur Jahreswende 2009/10 zur Verlängerung anstanden. Dies sei auf Grundlage eines positiven Sanierungsgutachtens der Beratungsgesellschaft KPMG auch erfolgt. Hegemann wirft KPMG nun vor, für das Gutachten von unrealistischen Parametern ausgegangen zu sein, und fordert Schadenersatz.

Bei der ersten mündlichen Verhandlung im Juni 2015 sei der Streitwert vorläufig auf 30 Millionen Euro festgelegt worden, sagte der Gerichtssprecher. Seither seien Schriftsätze ausgetauscht worden. Die Summe könne sich noch ändern, denn von Klägerseite seien Anträge in der Zwischenzeit umgestellt worden.

Die P+S-Werften waren Ende 2012 in die Insolvenz gegangen. Allein das Land Mecklenburg-Vorpommern verlor etwa 270 Millionen Euro an Bürgschaften.

Die Hegemann-Klage ist nicht die einzige: Auch Insolvenzverwalter Berthold Brinkmann fordert Schadenersatz von KPMG wegen Fehlern im Sanierungsgutachten. In diesem Fall soll nach Gerichtsangaben am 14. Februar 2019 wieder verhandelt werden.

Eine weitere Klage könnte vom Land Mecklenburg-Vorpommern kommen. Ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums in Schwerin sagte der Deutschen Presse-Agentur, das Land behalte sich je nach Ausgang des Brinkmann-Prozesses die Erhebung einer eigenen Klage vor. KPMG habe dem Land einen entsprechenden Verjährungsverzicht eingeräumt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018