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Evangelische Kirche: mehr Steuern trotz Mitgliederverlust

Kassel  

Evangelische Kirche: mehr Steuern trotz Mitgliederverlust

23.11.2018, 15:23 Uhr | dpa

Evangelische Kirche: mehr Steuern trotz Mitgliederverlust. Kirchenkreuz

Das Kreuz einer Kirche ist vor bewölktem Himmel zu sehen. Foto: Nicolas Armer/Archiv (Quelle: dpa)

Trotz sinkender Mitgliederzahlen nimmt die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) wieder mehr Kirchensteuern ein. "Wir profitieren von der guten Konjunktur", sagte Volker Knöppel, Vizepräsident der EKKW, am Freitag in Kassel. Laut Finanzbericht, der in der kommenden Woche dem Kirchenparlament vorgestellt wird, stiegen die Steuereinnahmen von Januar bis September gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 130,8 Millionen auf 137,6 Millionen Euro. Langfristig rechnet Knöppel aber mit sinkenden Beträgen: "In spätestens 15 Jahren wird niemand mehr von den geburtenstarken Jahrgängen im Erwerbsleben sein." Die EKKW hat rund 812 000 Mitglieder, 2015 waren es noch 844 000 gewesen.

Das Kirchenparlament, die Landessynode, wird von Montag bis Mittwoch in Hofgeismar zusammenkommen. Bischof Martin Hein will ein Plädoyer für eine gut aufgestellte akademische Theologie an staatlichen Hochschulen halten. Es gebe Überlegungen, die Ausbildung für Pfarrer auf Fachhochschulniveau herabzusetzen. "Der Gesellschaft wird etwas fehlen, wenn die Theologie im wissenschaftlichen Kanon an den Rand gedrängt wird", sagte er.

Auch das Thema sexualisierte Gewalt soll auf der Synode besprochen werden: Die EKKW habe zwar konsequent auf Übergriffe durch Amtsträger reagiert, es kämen aber auch Schilderungen von Vorfällen, die weiter zurücklägen und strafrechtlich verjährt seien. Auch solche Vorwürfe müssten unabhängig überprüft werden. "Wir haben nichts zu verbergen", erklärte Hein.

Er will sich zudem für eine stärkere Einbindung von jungen Menschen durch die Einführung eines Amtes des Kirchenjüngsten einsetzen. Man brauche den "spezifischen Blickwinkel junger Menschen". Für Hein wird es der letzte Bericht als Bischof vor der Synode. Er geht 2019 in den Ruhestand. Im März will die EKKW Nachfolge-Kandidaten vorstellen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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