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Landeskirche arbeitet Fälle sexualisierter Gewalt auf

Speyer  

Landeskirche arbeitet Fälle sexualisierter Gewalt auf

24.11.2018, 16:30 Uhr | dpa

Die Evangelische Kirche der Pfalz will Fälle von sexualisierter Gewalt rückhaltlos aufklären. Das hat die Synode, das Kirchenparlament der evangelischen Christen, am Samstag zum Abschluss ihres Treffens in Speyer gefordert. Der Landeskirchenrat wurde beauftragt, alle erforderlichen Maßnahmen einzuleiten. Dies solle "sorgfältig und transparent" geschehen.

In dem von Dekanin Dorothee Wüst (Kaiserslautern) gestellten Antrag wird die Kirchenleitung aufgefordert, bestehende Instrumente und Methoden der Prävention weiterzuentwickeln. Sie sollten ergänzt werden, "um allen Formen sexueller Grenzüberschreitungen und sexuellen Missbrauchs entgegen zu wirken und Menschen Schutz zu bieten".

In ihrer Antragsbegründung erinnerte Wüst, die auch Mitglied der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist, an den vor Kurzem in Würzburg verabschiedeten Elf-Punkte-Plan zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt. Darin sind die Einrichtung einer zentralen Anlaufstelle für Betroffene sowie der Auftrag für mehrere Studien enthalten. Sie sollen spezifische Risikofaktoren für Machtmissbrauch in der Kirche aufzeigen.

Die EKD-Synode hatte auch die Einsetzung unabhängiger Kommissionen in den Landeskirchen gefordert, die zusammen mit den Betroffenen erörtern sollen, in welcher Form Erlittenes anerkannt wird. Dem komme nun die Landeskirche der Pfalz durch die Einrichtung einer Kommission nach. Von ihren vier Mitgliedern sollen drei aus dem außerkirchlichen Bereichen kommen. Vonseiten der Landeskirche gelte eine "Null-Toleranz-Politi", hieß es bei der Synode. Alle Fälle würden an die Staatsanwaltschaft übergeben. Die meisten Ermittlungen seien aber eingestellt worden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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