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Viele traditionelle Handwerksberufe sterben aus

Frankfurt (Oder)  

Viele traditionelle Handwerksberufe sterben aus

27.11.2018, 06:34 Uhr | dpa

Viele traditionelle Handwerksberufe sterben aus. Buchbinder

Ein Buchbinder arbeitet in seiner Werkstatt. Foto: Tim Brakemeier/Archiv (Quelle: dpa)

Traditionelles Handwerk verschwindet auch in Ostbrandenburg immer mehr. Die Handwerkskammer Frankfurt (Oder) listet allein 62 Berufe auf, die bereits nicht mehr praktiziert werden oder allmählich aussterben, darunter Buchbinder, Seiler, Kürschner, Schuhmacher oder Instrumentenbauer. Eine Ursache dafür sei, dass die Qualität von Handgemachtem erst seit ein, zwei Jahren wieder wertgeschätzt und nachgefragt werde, sagte der Hauptgeschäftsführer der Frankfurter Kammer, Uwe Hoppe.

Bis dahin sei dieses Handwerk lange von Importen und industrieller Fertigung verdrängt worden. Dadurch hätten traditionelle Handwerker ihren Betrieb eingestellt, nicht mehr ausgebildet oder keinen Nachfolger gefunden, sagte er. Viele Berufsbilder hätten sich aber auch gewandelt. Sie blühten vor allem durch neue Technologien wieder auf, ergänzte der Abteilungsleiter Recht bei der Frankfurter Handwerkskammer, Frank Ecker. Dazu zählten sämtliche Gesundheitsberufe wie Optiker, Zahntechniker oder Orthopädietechniker.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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