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Brandserie bei links-alternativen Wohnprojekten

Hanau  

Brandserie bei links-alternativen Wohnprojekten

05.12.2018, 15:26 Uhr | dpa

Brandserie bei links-alternativen Wohnprojekten. Jan Schalauske

Jan Schalauske spricht auf einem Parteitag. Foto: Andreas Arnold/Archiv (Quelle: dpa)

Mehrfach haben in jüngster Zeit links-alternative Wohnprojekte im Rhein-Main-Gebiet gebrannt. Die Polizei ermittelt nach eigenen Angaben inzwischen wegen Brandstiftung beziehungsweise Sachbeschädigung. Die "Frankfurter Rundschau" berichtete am Mittwoch, Bewohner der Objekte in Schwalbach, Frankfurt und in Hanau vermuteten politisch motivierte Anschläge hinter den Bränden. Sie waren für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Ob aber tatsächlich Anschläge verübt wurden, ist nach Polizeiangaben unklar. "Wir ermitteln wegen schwerer Brandstiftung in alle Richtungen", teilte ein Sprecher des Präsidiums in Wiesbaden mit.

Bei einem Feuer am 14. September in Schwalbach wurden laut Polizei eine Scheune und ein Wohnhaus eines alternativen Wohnprojekts stark beschädigt. Verletzt wurde niemand. Wie ein Polizeisprecher sagte, nehmen die Ermittler die Vermutungen aus der Szene sehr ernst. Ähnliche Fälle gab es im November in Frankfurt, wo es etwa auf dem Gelände eines autonomen Wohn- und Kulturzentrums brannte. Verletzt wurde auch dort laut Polizei niemand. Es wird wegen Sachbeschädigung durch Feuer ermittelt. In Hanau brannte am Montag ein als Laube genutzter Bauwagen aus. Verletzte gab es nicht. Die Polizei schließt auch in diesem Fall eine Brandstiftung nicht aus und ermittelt in alle Richtungen.

Die Linke in Hessen forderte am Mittwoch eine lückenlose Aufklärung. Der Landesvorsitzende Jan Schalauske hält politisch motivierte Taten für möglich und machte in einer entsprechenden Mitteilung CDU, AfD und FDP im Frankfurter Stadtparlament verantwortlich, da diese Parteien Stimmung gegen linke Wohnprojekte in der Stadt machten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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