Sie sind hier: Home > Politik >

"Unregelmäßigkeiten" bei Leber-Transplantationen

Frankfurt am Main  

"Unregelmäßigkeiten" bei Leber-Transplantationen

06.12.2018, 17:41 Uhr | dpa

"Unregelmäßigkeiten" bei Leber-Transplantationen. Universitätsklinik Frankfurt

Das Universitätsklinikum in Frankfurt am Main. Foto: Boris Roessler/Archiv (Quelle: dpa)

Kontrolleure haben "systematische Unregelmäßigkeiten" bei Lebertransplantationen am Universitätsklinikum Frankfurt festgesellt. Das teilten die Prüfungs- und Überwachungskommissionen von Ärzten, Kliniken und gesetzlichen Krankenkassen bei der Vorstellung ihres Jahresberichts 2017/2018 am Donnerstag in Berlin mit. Unregelmäßigkeiten stellte die Kommission auch bei Herztransplantationen in Köln-Lindenthal fest.

Bei den Prüfungen wird untersucht, ob bei Anmeldungen zu Wartelisten gegen Richtlinien verstoßen wurde. Hintergrund sind Skandale von 2012, bei denen Wartelisten manipuliert wurden. Insgesamt werde bei Herz-, Lungen- und Lebertransplantationen "weit überwiegend ordnungsgemäß und korrekt" gearbeitet, hieß es in dem Bericht. Fehler in einzelnen Zentren hätten kein systematisches Vorgehen zugunsten von Patienten erkennen lassen. Es gebe keine Anhaltspunkte für eine mögliche Bevorzugung von Privatpatienten.

Das Universitätsklinikum Frankfurt sagte auf Anfrage, die Kommissionen hätten ihren Bericht der Staatsanwaltschaft Frankfurt zur Kenntnis gegeben. Der Prüfbericht attestiere, "dass das Leberzentrum in den zentralen und wesentlichen Bereichen richtlinienkonform und zum Wohle der Patienten arbeitet", sagte eine Sprecherin. "Nur in einem sehr speziellen Teilaspekt der Richtlinien für die Wartelistenführung und die Organvermittlung" gebe es "Hinweise auf Unregelmäßigkeiten im Zeitraum vor 2016".

"Das Universitätsklinikum Frankfurt ist davon überzeugt, sich in allen Fällen immer richtlinienkonform verhalten zu haben", sagte die Sprecherin. Man habe in einer Stellungnahme die einzelnen Behandlungsfälle dargelegt. Das Universitätsklinikum kooperiere bei der Aufklärung vollumfänglich mit den zuständigen Behörden. Die Staatsanwaltschaft habe bislang kein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Bei der Staatsanwaltschaft war am Abend niemand mehr erreichbar.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018