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Schwache Chancenverwertung: Dresden unterliegt Kielern

Dresden  

Schwache Chancenverwertung: Dresden unterliegt Kielern

09.12.2018, 01:10 Uhr | dpa

Schwache Chancenverwertung: Dresden unterliegt Kielern. Maik Walpurgis und Patrick Ebert

Maik Walpurgis, Trainer von Dynamo Dresden gibt Patrick Ebert Anweisungen. Foto: Daniel Schäfer (Quelle: dpa)

Die SG Dynamo Dresden hat den Anschluss an das obere Tabellendrittel der 2. Fußball-Bundesliga verloren und erstmals nach zuvor drei ungeschlagenen Partien im eigenen Stadion wieder ein Spiel verloren. Am Sonntag unterlag die Elf von Trainer Maik Walpurgis im letzten Heimspiel des Jahres vor 26 407 Zuschauern im Rudolf-Harbig-Stadion Angstgegner Holstein Kiel mit 0:2 (0:2), bleibt aber trotz der sechsten Saisonniederlage weiter auf dem elften Tabellenplatz stecken. Die "Störche" aus Kiel springen dank der Tore von Alexander Mühling (8.) und Mathias Honsak (22.) vorerst auf Rang vier der Tabelle, einen Punkt hinter dem dritten Union Berlin.

Walpurgis musste auf der rechten Seite erneut improvisieren. Wie schon beim Remis auf St. Pauli durfte Erich Berko im rechten Mittelfeld ran, weil Stammkraft Linus Wahlqvist sowie Niklas Kreuzer und Patrick Möschl bis zur Winterpause verletzt ausfallen. Doch genau jene Seite hatten die Gäste als Schwachpunkt ausgemacht und kamen gleich zweimal zum gewünschten Erfolg.

Erst ließ Berko die Flanke von David Kinsombi zu, die Mühling nach einem Patzer von Torwart Markus Schubert freistehend einköpfen konnte. Dann ließ der 24 Jahre alte Dynamo-Mittelfeldspieler Jae Sung Lee unbehelligt zum Abschluss kommen, den Honsak schließlich zur Kieler Zwei-Tore-Führung verwertete. "Im Fußball passieren immer Fehler. Hinten werden sie meistens sofort bestraft", sagte Ioannis Nikolaou.

Diese war glücklich, denn eigentlich war Dynamo in den ersten zwanzig Minuten das bessere Team und hatte durch Moussa Koné (2.) und den völlig freistehenden Berko (4.) erste Einschussmöglichkeiten. Diese blieben ebenso ungenutzt, wie ein Kopfball von Jannis Nikolaou (18.) und ein Drehschuss aus 15 Metern von Patrick Ebert (23.). Der 31-Jährige rückte wieder für Baris Atik ins Team und war die einzige Veränderung im Vergleich zum Remis der Vorwoche auf St. Pauli.

Nach dem Seitenwechsel ähnelten sich die Bilder. Dresden kam mit viel Entschlossenheit aus der Kabine, wollte den schnellen Anschlusstreffer. Den hatte gleich zweimal Sturmspitze Koné (49.) auf dem Fuß, scheiterte aber beide Male, eingesetzt von Rico Benatelli, im Eins-gegen-Eins an Kiels Torwart Kenneth Kronholm.

Kiel setzte ebenfalls weiter auf die Mittel des ersten Durchgangs und hatte durch Lee (59.) die große Chance zu erhöhen. Doch der Koreaner lupfte den Ball wiederum nach Flanke von der linken Seite aus fünf Metern über das Tor. Kingsley Schindler (65.) verfehlte zudem aus 13 Metern.

Zwanzig Minuten vor Abpfiff läuteten der einsetzende Regen und heftige Windböen auch Dresden Schlussoffensive ein. Walpurgis brachte mit Lucas Röser einen zweiten Stürmer, der den Ball aber weder per Kopf (75.) noch per Drehschuss (81.) im Tor unterbringen konnte. Nikolaou (71.) scheiterte ebenfalls per Kopf nur knapp. "Wir haben es über 90 Minuten nicht geschafft, richtig in die Zweikämpfe zu kommen. Und wir hatten genügend Chancen, nicht nur ein Tor zu machen. Wir müssen an unserer Chancenverwertung arbeiten. Das sprechen wir schon lange an, aber es muss nun mal besser werden", forderte Patrick Ebert.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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