Sie sind hier: Home > Regional >

Prozess gegen Marburger Frühchen-Krankenschwester im Januar

Marburg  

Prozess gegen Marburger Frühchen-Krankenschwester im Januar

14.12.2018, 16:13 Uhr | dpa

Prozess gegen Marburger Frühchen-Krankenschwester im Januar. Landgericht Marburg

Ein Schild weist in Marburg (Hessen) den Weg zum Landgericht, Staatsanwaltschaft und Amtsgericht. Foto: Uwe Zucchi/Archiv (Quelle: dpa)

Eine ehemalige Marburger Krankenschwester soll Frühchen unerlaubt Medikamente verabreicht haben und steht deswegen bald vor dem Landgericht Marburg. Der Prozess unter anderem wegen versuchten Mordes soll am 31. Januar beginnen, wie ein Sprecher am Freitag mitteilte. Die Richter rechnen demnach mit einem Mammutverfahren: Bislang sind mehr als 70 Verhandlungstage bis 2020 geplant. Zuvor hatte darüber die "Oberhessische Presse" berichtet.

Die Staatsanwaltschaft wirft der damaligen Mitarbeiterin der Marburger Uni-Klinik vor, drei Frühchen Medikamente gegeben zu haben, die nicht auf dem Behandlungsplan standen. Dabei handelte es sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft um Arzneien, die als Beruhigungs- oder Narkosemittel verwendet werden. Zwei Kinder überlebten, das dritte starb und wurde für die Ermittlungen exhumiert. Man gehe aber davon aus, dass das Kind unabhängig von den Handlungen der Angeklagten gestorben sei, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Die heute 29 Jahre alte Angeklagte war nach dem ersten Verdacht im Februar 2016 festgenommen worden, kam aber nach mehreren Monaten Untersuchungshaft wieder frei. Die Anklage lautet auf gefährliche Körperverletzung, außerdem teilweise auf versuchten Mord sowie Misshandlung von Schutzbefohlenen.

Die Uni-Klinik teilte mit, dass sofort nach dem ersten Verdacht die Polizei eingeschaltet worden sei und man die Ermittlungen unterstützt habe. Die Aufklärung habe für die Klinik "höchste Priorität".

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal