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Versuchter Mord auf Philippinen: Anklage gegen Niederbayer

Landshut  

Versuchter Mord auf Philippinen: Anklage gegen Niederbayer

18.12.2018, 15:29 Uhr | dpa

Weil er seine philippinische Freundin vor laufender Kamera getreten, gewürgt und gegen eine Mauer geschleudert haben soll, muss sich ein 29-jähriger Niederbayer unter anderem wegen versuchten Mordes verantworten. Das teilte die Staatsanwaltschaft Landshut am Dienstag mit. Ein Bekannter des Angeklagten hatte sie darauf aufmerksam gemacht. Er habe die Misshandlungen live in einem Video-Chat mit dem Beklagten verfolgt.

Laut Anklage lebte der Mann 2014 mit seiner damals 50-jährigen Lebensgefährtin in deren Heimat. Nach einem Streit mit einem Bekannten auf offener Straße um umgerechnet 25 Euro Schulden habe die Polizei eingegriffen. Zu Hause soll er der Staatsanwaltschaft zufolge dann auf die Frau losgegangen zu sein, weil er vermutet habe, sie habe die Beamten alarmiert.

Laut Anklage fesselte er die 50-Jährige, schlug ihr mehrfach mit der Hand ins Gesicht und schleuderte ihren Kopf gegen eine Mauer. Nachdem die Filipina zu Boden gefallen war, soll er den Bekannten in Deutschland über Skype angerufen haben. Dieser soll dann live gesehen haben, wie der Angeklagte mit mehrfach gegen seine regungslose Lebensgefährtin trat und mit seinem Fuß auf ihren Hals stieg. Der Angeklagte habe erklärt, die Frau nun umbringen zu müssen, weil sie sonst von den Misshandlungen erzählen könnte.

Erst als er dachte, sie sei tot, habe er von ihr abgelassen. Bevor er flüchtete, soll er noch Bargeld und Wertgegenstände im Wert von 3000 Euro eingesteckt haben. Der Bekannte informierte noch am selben Abend das Polizeipräsidium München. Die Frau überlebte schwer verletzt - mit Blutergüssen am Oberkörper, einer Platzwunde am Auge und einer Verletzung der Ohren. Der Mann kehrte 2015 nach Deutschland zurück und sitzt seit Mai dieses Jahres in Haft. Wann das Verfahren gegen ihn vor dem Landgericht Landshut beginnt, ist noch offen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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