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Roaming-Pflicht: Telekom-Betriebsrat sieht Jobs in Gefahr

Bonn  

Roaming-Pflicht: Telekom-Betriebsrat sieht Jobs in Gefahr

01.01.2019, 13:16 Uhr | dpa

Roaming-Pflicht: Telekom-Betriebsrat sieht Jobs in Gefahr. Josef Bednarski

Josef Bednarski, Vorsitzender des Konzernbetriebsrates der Deutschen Telekom AG. Foto: Federico Gambarini/Archiv (Quelle: dpa)

Eine neue Roaming-Pflicht in Deutschland würde nach Ansicht des Betriebsrats der Deutschen Telekom Tausende Arbeitsplätze gefährden. Dadurch würden Investitionen entwertet und künftige Ausgaben in die Infrastruktur und somit auch ins Personal müssten abgesenkt werden, sagte Telekom-Betriebsratschef Josef Bednarski der Deutschen Presse-Agentur. Das lokale Roaming ist ein Vorschlag aus den Bundestagsfraktionen der Union und SPD, damit Verbraucher in Funklöchern kostenlos mit anderen Netzen verbunden werden. Bednarski hält das für "Populismus" fernab wirtschaftlicher Realitäten und einen Rückschlag für die Netzbetreiber.

In diesem Frühjahr steht die Auktion von Frequenzen der neuen Mobilfunkgeneration 5G an, die Technologie mit ihrem schnellen Internet ist besonders für die Industrie wichtig. Die Bundesnetzagentur hat in ihren Vergaberegeln bisher auf Roamingpflichten verzichtet - sie setzt darauf, dass die unterschiedlichen Firmen der Branche miteinander verhandeln. Die Vizechefs der Bundestagsfraktionen fordern eine rasche Gesetzesänderung, um die lokale Roamingpflicht durchzusetzen.

Kurz vor Weihnachten haben die Netzbetreiber Telefonica (O2) und Vodafone Klage gegen die Regeln der 5G-Frequenzvergabe eingereicht. Auch die Telekom hatte zuvor betont, man prüfe rechtliche Schritte. Zunächst war noch unklar, ob sich die Bonner dem Vorgehen der Konkurrenz anschließen.

Die Arbeitnehmervertreter betonen, dass das Roaming-Vorhaben für die Auktion im Frühjahr Rechtsunsicherheit für die Netzbetreiber bedeute - schließlich wüssten die Firmen wegen der möglichen Gesetzesänderung nicht, welche Auflagen und welche finanzielle Perspektiven sie mit den 5G-Frequenzen hätten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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