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Marburg will Bootsflüchtlinge aufnehmen: Appell an Seehofer

Marburg  

Marburg will Bootsflüchtlinge aufnehmen: Appell an Seehofer

03.01.2019, 17:34 Uhr | dpa

Die Stadt Marburg hat sich als "sicheren Hafen" für im Mittelmeer gerettete Flüchtlinge angeboten. Konkret gehe es um 32 Migranten auf dem deutschen Schiff "Sea-Watch 3", teilte die mittelhessische Kommune am Donnerstag mit. SPD-Oberbürgermeister Thomas Spies appelliert demnach in einem vor wenigen Tagen an Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) adressierten Brief, die Aufnahme der Flüchtlinge zu ermöglichen: "Nach unserer Überzeugung und dem geltenden Recht müssen Menschen, die in Seenot geraten, gerettet werden - egal, aus welchen Gründen sie auf dem Meer sind."

Nach Angaben der Stadt ist sie nicht alleine mit dem Vorstoß, die Flüchtlinge aufnehmen zu wollen - dazu hätten sich bundesweit mehrere Kommunen bereiterklärt. Die "Sea-Watch 3" der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch hatte am 22. Dezember vor Libyen Migranten gerettet und ist seitdem mit 32 Menschen an Bord auf dem Meer blockiert. Weder Malta noch Italien wollen private Seenotretter in ihren Häfen anlegen lassen, weil sich die EU-Staaten nicht auf eine Verteilung der Bootsflüchtlinge einigen können.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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