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Unfall mit fünf Toten vor Weihnachten: illegales Rennen?

Stolberg  

Unfall mit fünf Toten vor Weihnachten: illegales Rennen?

06.01.2019, 11:59 Uhr | dpa

Unfall mit fünf Toten vor Weihnachten: illegales Rennen?. Blaulicht Polizei

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch/Archiv (Quelle: dpa)

Nach dem Unfall mit fünf Toten in Stolberg bei Aachen kurz vor Weihnachten prüft die Polizei, ob es ein illegales Autorennen gab. "Das wird in den sozialen Medien erwähnt, aber es gibt bislang jedoch keinerlei Beweise dafür", sagte Polizeisprecher Paul Kemen am Sonntag. Die Polizei könne das im Moment weder bestätigen noch dementieren. Die Ermittlungen mit weiteren Zeugenbefragungen liefen noch.

Ein 20-jähriger Autofahrer soll deutlich zu schnell unterwegs gewesen sein und den Unfall durch ein Ausweichmanöver vor einem Blitzer verursacht haben. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt. Die Polizei hatte zuvor dem WDR gesagt, dass sie ein illegales Autorennen weder bestätigen noch dementieren könne.

Der 20-Jährige war nach Polizeiangaben kurz nach Mitternacht auf einer Straße mit mehr als 100 Stundenkilometern ortsausgangs unterwegs, wo nur maximal 70 Stundenkilometer erlaubt sind. An einem "Blitzer" sei er auf die Gegenspur ausgewichen - offensichtlich, um die Radaranlage zu umfahren. Genau zu dem Zeitpunkt kam ihm ein Auto entgegen, in dem eine Frau und ihre 16 und 17 Jahre alten Kinder saßen.

Entweder habe der 17-Jährige im Rahmen des begleitenden Fahrens am Steuer gesessen oder seine Mutter, hieß es. Der Jugendliche oder die Frau lenkten nach links, um dem entgegenkommenden Auto auszuweichen. In dem Moment zog aber den Erkenntnissen zufolge auch der 20-Jährige wieder auf diese Spur.

Beide Fahrzeuge stießen nach Polizeiangaben frontal zusammen. Das Auto der Familie ging in Flammen auf, die Frau und ihre Kinder verbrannten. In dem Fahrzeug des Unfallfahrers starb eine 21-Jährige Frau, zwei Tage später erlag ein 22 Jahre alter Mitfahrer seinen Verletzungen. Der Fahrer selbst und eine 20 Jahre alte Mitfahrerin überlebten schwer verletzt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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