Sie sind hier: Home > Politik >

Tobias Hans: Regionale Arbeit in Élysée-Vertrag stärken

Saarbrücken  

Tobias Hans: Regionale Arbeit in Élysée-Vertrag stärken

09.01.2019, 07:14 Uhr | dpa

Tobias Hans: Regionale Arbeit in Élysée-Vertrag stärken. Tobias Hans (CDU)

Tobias Hans (CDU), Ministerpräsident des Saarlandes, gestikuliert während eines Interviews in seinem Büro. Foto: Oliver Dietze/Archiv (Quelle: dpa)

Der geplante neue Élysée-Vertrag zwischen Deutschland und Frankreich muss nach Ansicht des saarländischen Ministerpräsidenten Tobias Hans (CDU) auch die regionale Zusammenarbeit stärken. "Ich halte das für sehr, sehr bedeutsam", sagte Hans der Deutschen Presse-Agentur. Auch die Regierungschefs der anderen Bundesländer wollten "die Rolle der Regionen im deutsch-französischen Freundschaftsvertrag stärken".

Deutschland und Frankreich haben eine Erneuerung des 1963 von Konrad Adenauer und Charles de Gaulle unterzeichneten Élysée-Vertrags vereinbart. Der Vertrag gilt als Grundstein für die Zusammenarbeit der früheren "Erbfeinde" Deutschland und Frankreich.

Hans sprach von einer "gelebten Zusammenarbeit" in der Saar-Region im Grenzraum zu Frankreich und Luxemburg, die einzigartig sei. Täglich pendelten mehr als 230 000 Menschen über Grenzen: "Da ist eine echte Nahtstelle Europas." Im neuen Élysée-Vertrag müsse das "stärker in den Fokus" gestellt werden, sagte Hans, der auch Vorsitzender der deutsch-französischen Freundschaftsgruppe des Bundesrates ist.

Es gehe um eine engere grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden, der Rettungsdienste und der gesundheitlichen Versorgung. "Es ist ja nicht erklärbar, dass jemand, der in Forbach (Frankreich) lebt, mit einem schweren gesundheitlichen Problem in die Nähe von Straßburg fahren muss, statt sich hier in Saarbrücken behandeln zu lassen."

Das Saarland, das zum Jahreswechsel den Vorsitz der Großregion von Luxemburg für zwei Jahre übernimmt, wolle sich unter anderem für besser Mobilität von Arbeitnehmern stark machen. Man brauche "binationale Schulabschlüsse" und eine grenzüberschreitende duale Ausbildung. Das deutsche Berufsbildungsmodell finde in Frankreich großes Interesse.

Am besten seien Abschlüsse, die gleichermaßen in Deutschland, Frankreich und Luxemburg anerkannt würden. Dies sei "nicht ganz uneigennützig: Wir haben einen erheblichen Fachkräftemangel, wir brauchen die jungen Menschen". Zur Großregion gehören mehr als elf Millionen Einwohner zwischen Mosel, Maas, und Rhein im Saarland, in Rheinland-Pfalz, Luxemburg, Frankreich und Belgien.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2019