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Tod von Neustrelitzer Großherzog: Stoff für Verdi-Oper

Neustrelitz  

Tod von Neustrelitzer Großherzog: Stoff für Verdi-Oper

09.01.2019, 11:22 Uhr | dpa

Tod von Neustrelitzer Großherzog: Stoff für Verdi-Oper. Kulturquartier in Neustrelitz

Das Kulturquartier in Neustrelitz (Mecklenburg-Vorpommern). Foto: Bernd Wüstneck/Archiv (Quelle: dpa)

Der rätselhafte Tod des letzten Neustrelitzer Großherzogs im Jahr 1918 bildet die Grundlage der ersten Theaterpremiere 2019 in Neustrelitz. Regisseur Lothar Krause hat eine Fassung der Verdi-Oper "Ein Maskenball" erarbeitet, die die letzten Lebenstage des Großherzogs Adolf Friedrich VI. von Mecklenburg-Strelitz (1882-1918), beinhaltet, wie eine Sprecherin der Theater und Orchester GmbH am Mittwoch erklärte. Der Tod des Großherzogs im Februar 1918 sorgt nach Angaben von Historikern bis in die Gegenwart für Spekulationen. Opernpremiere ist am 19. Januar.

Der Adlige war von Bediensteten mit einer Schusswunde am Kopf damals im Kammerkanal bei Neustrelitz gefunden worden. Der kunstliebende Regent soll sich unter anderem wegen einer unglücklichen Liebe zu einer Dame der Berliner Gesellschaft das Leben genommen haben, nachdem er mit einer angeblichen Schwangerschaft konfrontiert worden war.

In der Oper geht es ebenfalls um die Ermordung eines Königs auf einem Maskenball, an dessen Schicksal Themen wie Liebe und das Umschlagen von Freundschaft in Feindschaft und Verrat dargestellt werden. Regisseur Krause ist in Schwerin aufgewachsen, arbeitete zuletzt in Darmstadt (Hessen) und Bayreuth und ist derzeit als Operndirektor in Hof (Bayern) tätig. Es ist die erste Arbeit des 33-Jährigen in Neustrelitz. An den letzten Großherzog erinnert auch eine Ausstellung im Kulturquartier in Neustrelitz. Demnach soll Adolf Friedrich IV. auch Opfer einer Erpressung geworden sein.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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