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Eis und Schnee verursachen Verkehrskollaps auf der A8

Dornstadt  

Eis und Schnee verursachen Verkehrskollaps auf der A8

10.01.2019, 09:13 Uhr | dpa

Eis und Schnee verursachen Verkehrskollaps auf der A8. Winter in Bayern

Ein Auto fährt auf schneeglatter Straße. Foto: Karl-Josef Hildenbrand (Quelle: dpa)

Starke Schneefälle haben im Südwesten für Behinderungen gesorgt und den Verkehr mancherorts zum Erliegen gebracht. Besonders betroffen war die Autobahn 8 (München-Stuttgart). Hier ging in der Nacht zum Donnerstag zwischen Ulm und Nellingen (Alb-Donau-Kreis) stundenlang nichts mehr, wie die Polizei mitteilte. Auf einer Länge von etwa 35 Kilometern kam der Verkehr auf der Autobahn die ganze Nacht zum Erliegen. Auch tagsüber am Donnerstag sorgte Schnee auf der A8 rund um Ulm für Staus und Behinderungen.

Hunderte Lastwagen- und Autofahrer steckten in der Nacht fest und konnten nicht weiterfahren. Den Angaben zufolge waren Polizei, Rettungsdienst, das Technische Hilfswerk und die Autobahnmeisterei die ganze Nacht im Einsatz. Die Helfer verteilten an betroffene Autoinsassen unter anderem Decken und heiße Getränke.

Der Winterdienst kam auf der Strecke den Angaben zufolge nicht durch, weil zahlreiche Lastwagen stecken geblieben waren und die Fahrbahn blockierten. Am frühen Morgen befreiten Helfer des Technischen Hilfswerks die Fahrzeuge und machten die Autobahn, gemeinsam mit dem Winterdienst, wieder frei.

In dem Stau auf der A8 bei Dornstadt (Alb-Donau-Kreis) starb eine 54 Jahre alte Autofahrerin. Sie steckte mit ihrem Wagen Polizeiangaben zufolge im Stau fest und saß allein in ihrem Fahrzeug. Ob die Frau an Kälte oder wegen gesundheitlicher Probleme starb, stehe nicht eindeutig fest, sagte ein Polizeisprecher. Die Todesursache werde nun geklärt. Ein Verbrechen schließe die Polizei aus.

Ob die Leiche obduziert werde, sei noch nicht entschieden, sagte der Sprecher. Zudem seien Hintergründe des Unglücks, zum Beispiel wie lange die Frau im Stau stand, noch unklar.

Die A8 ist stark befahren und die wichtigste West-Ost-Verbindung in Baden-Württemberg. Vor allem der Albaufstieg, Teil der Strecke zwischen Ulm und Stuttgart, sorgt im Winter durch sein Gefälle und seine Steigung regelmäßig für Probleme.

Auch auf anderen Straßen kam es durch Schnee und Eis zu Unfällen, unter anderem im Ostalbkreis rund um Aalen sowie im Schwarzwald. Dabei gab es der Polizei zufolge Blechschäden und Leichtverletzte. Die Streu- und Räumdienste waren den Angaben zufolge im Dauereinsatz.

Das Polizeipräsidium Konstanz registrierte von Mittwochabend bis Donnerstagvormittag insgesamt 49 Unfälle durch Eis und Schnee. In den meisten Fällen waren Autos zu schnell unterwegs, rutschten von der Straße oder stießen mit anderen Fahrzeugen zusammen. Es blieb dabei meist bei Blechschäden, sagte in Polizeisprecher.

Auf der Bundesstraße 311 zwischen Mengen und Herbertingen (Kreis Sigmaringen) wurden zwei Autoinsassen verletzt. Ihr Fahrzeug kam auf schneeglatter von der Fahrbahn ab und rutsche in den Straßengraben. Das Auto hatte der Polizei zufolge Sommerreifen.

Wegen Schnee sowie der Gefahr umstürzender Bäume und herabfallender Äste bleiben mehrere Straßen im Schwarzwald gesperrt, sagte ein Sprecher des Landratsamtes Ortenaukreis. Dies gelte unter anderem für Zufahrten zur Schwarzwaldhochstraße von Baden-Baden bis Freudenstadt.

Das winterliche Wetter wird in Baden-Württemberg nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) Bestand haben. Es müsse auch in den kommenden Tagen mit Schnee und Glatteis gerechnet werden, sagte ein Sprecher. Die Polizei rief Autofahrer dazu auf, nur noch mit Winterausrüstung unterwegs zu sei. Erst am Wochenende wird den Meteorologen zufolge Schnee in Regen übergehen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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