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Ungewisse Aussichten für Wintersportler

Schliersee  

Ungewisse Aussichten für Wintersportler

10.01.2019, 14:01 Uhr | dpa

Trotz des erwarteten Endes der großen Neuschneefälle bleiben die Wintersport-Aussichten für das Wochenende ungewiss. In vielen überregional bekannten Skigebieten Bayerns blieb ein beträchtlicher Teil der Pisten am Donnerstag geschlossen, manche der kleineren Gebiete stellten den Betrieb gänzlich ein. Nur noch eingeschränkt möglich sind derzeit auch Winterwandern und Rodeln in bekannten Tourismusgemeinden - so in Bad Tölz, Mittenwald, Oberammergau und am Tegernsee. Viele Waldwege waren gesperrt, weil Bäume unter der Last des Schnees zusammenbrechen können.

"Wir sind zuversichtlich, dass es vielleicht am Samstag geht", sagte Peter Lorenz, Geschäftsführer des bei vielen Münchnern beliebten Skigebiets am Brauneck in Lenggries. Dort ruhte der Betrieb am Donnerstag weitgehend. Einerseits drohte Schneebruch auf mehreren Lifttrassen, andererseits waren auch die Zustiege zu den Liften eingeschneit, wie Lorenz berichtete. "Die Sicherheit hat Vorrang." Am Spitzingsee dagegen waren die Hauptabfahrten am Donnerstag geöffnet und der Schnee nach Lorenz' Worten "super".

Doch nicht weit entfernt am Sudelfeld drohte wegen Lawinengefahr die Sperrung der Zufahrtsstraße. Ob die Lage sich bis zum Wochenende normalisiere, sei ungewiss, hieß es dort. In Garmisch-Partenkirchen war der obere Teil des Classic-Skigebiets gesperrt. Gar nichts ging mehr an der Kampenwand im Chiemgau, dort war zwar die Seilbahn in Betrieb, doch alle Skipisten und Winterwanderwege gesperrt. Am Hörnle in den Ammergauer Alpen fuhr auch die Sesselbahn nicht mehr. Große Einschränkungen gab es auch in den Oberstdorfer Skigebieten: Die Bahnen auf Nebelhorn und Fellhorn fuhren nicht.

In Mittenwald war zwar das kleine Skigebiet am Kranzberg geöffnet, doch viele Wanderwege geschlossen. "In den Wald sollte man derzeit auf keinen Fall gehen", hieß es bei der Alpenwelt Karwendel Tourismus GmbH.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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