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Nach Mord auf Acker rätselt die Justiz über das Motiv

Freiburg im Breisgau  

Nach Mord auf Acker rätselt die Justiz über das Motiv

11.01.2019, 02:24 Uhr | dpa

Nach Mord auf Acker rätselt die Justiz über das Motiv. Landgericht Freiburg

Ein Schild mit der Aufschrift "Landgericht Freiburg" hängt am Gebäude. Foto: Patrick Seeger/Archiv (Quelle: dpa)

Rund vier Jahre nach dem Mord an einem 21 Jahre alten Mann in Neuenburg am Rhein südlich von Freiburg muss sich ein heute 24-Jähriger erneut vor Gericht verantworten. Ihm werde gemeinschaftlicher Mord zur Last gelegt, sagte der Staatsanwalt zum Prozessauftakt vor dem Landgericht Freiburg am Freitag. Er sei bei dem Mord dabei gewesen und habe den Haupttäter unterstützt. Eine andere Kammer des Gerichts hatte den Mann im Februar 2017 freigesprochen. Der Bundesgerichtshof (BGH) hob dieses Urteil aber im vergangenen April auf. Deshalb wird nun in Freiburg neu verhandelt.

Der mutmaßliche Komplize des Angeklagten ist vom Landgericht Freiburg wegen Mordes zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden, dieses Urteil ist bereits rechtskräftig.

Der Anklage zufolge hatten die beiden Männer den 21-Jährigen auf einen Acker gelockt und dort ermordet. In den bisherigen zwei Prozessen war das Motiv den Angaben zufolge unklar geblieben. Es gebe bis heute keine Erklärung, sagte Oberstaatsanwalt Eckart Berger.

Der 24-Jährige räumte zum Prozessauftakt ein, dabei gewesen zu sein. Er sei aber nicht beteiligt gewesen. Er habe unter Schock gestanden und Todesangst gehabt, deshalb habe er dem Opfer nicht geholfen und den Täter nicht abgehalten. Sein bereits verurteilter, zur Tatzeit 22 Jahre alter Freund habe den Mord alleine begangen. Hintergrund seien möglicherweise Drogengeschäfte gewesen.

Der Prozess wird fortgesetzt. Gehört werden sollen unter anderem ein rechtsmedizinischer und ein psychiatrischer Gutachter. Es sind laut Gericht 18 Verhandlungstage angesetzt. Ein Urteil soll es demnach Ende März geben (Az.: 16 KLs 101 Js 38505/14).

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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