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Bombendrohung: Landgericht zwischenzeitlich geräumt

Saarbrücken  

Bombendrohung: Landgericht zwischenzeitlich geräumt

11.01.2019, 11:31 Uhr | dpa

Bombendrohung: Landgericht zwischenzeitlich geräumt. Landgericht Saarbrücken

Das Landgericht Saarbrücken. Foto: Oliver Dietze/Archiv (Quelle: dpa)

Das Landgericht Saarbrücken ist am Freitag nach einer Bombendrohung vorübergehend geräumt worden. Nachdem das Gebäude von der Polizei durchsucht und kein gefährlicher Gegenstand gefunden worden sei, habe es wieder freigegeben werden können, teilte ein Sprecher der Polizei in Saarbrücken mit. Wie zuvor Medien berichteten, war laut Polizei eine mit "nationalsozialistische Offensive" unterzeichnete Mail mit einer Bombendrohung beim Landgericht eingegangen.

Auch in mehreren anderen Landeshauptstädten waren am Freitag Landgerichte nach Bedrohungen geräumt worden. Betroffen waren das Justizzentrum in Wiesbaden sowie Gebäude in Potsdam, Magdeburg, Erfurt und Kiel. Auch in Hamburg ging eine Drohmail ein, das Gerichtsgebäude musste aber nicht geräumt werden.

Die Mail an das Landgericht Saarbrücken war laut Polizei bereits am späten Donnerstagabend eingegangen. Bemerkt worden sei sie erst am Freitagmorgen, sagte ein Polizeisprecher. Die Polizei sei gegen 8 Uhr alarmiert worden. Nach der Durchsuchung mit Sprengstoffspürhunden sei das Gebäude wieder freigegeben worden. "Jetzt läuft der Betrieb wieder ganz normal", sagte eine Sprecherin des Landgerichts.

Die Polizei gehe nach jetzigem Kenntnisstand davon aus, dass keine Gefahr bestanden habe, sagte ein Polizeisprecher. "Wir haben eine Gefährdungsbewertung gemacht und sind zum Schluss gekommen, dass keine ernsthafte Drohung dahintersteckt", sagte er. Diese Einschätzung könne sich möglicherweise noch ändern, wenn mehr über den Absender bekannt werde. Unterzeichnet war die Mail mit "nationalsozialistische Offensive". "Die ist hier nicht bekannt", sagte der Sprecher. Auch die Bombendrohung an das Landgericht Kiel war laut dortiger Polizei so unterschrieben gewesen.

Die Mails an die anderen betroffenen Gerichte seien nach derzeitigem Kenntnisstand offensichtlich ziemlich ähnlich oder gleich gewesen, sagte der Sprecher. "Ob das tatsächlich so ist, werden wir jetzt klären", sagte er. Außerdem werde geprüft, ob die Mails von einem oder von mehreren Absendern und Computern stammen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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