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Molleker-Jubel über Einzug ins Hauptfeld bei Australian Open

Melbourne  

Molleker-Jubel über Einzug ins Hauptfeld bei Australian Open

11.01.2019, 12:59 Uhr | dpa

Molleker-Jubel über Einzug ins Hauptfeld bei Australian Open. Rudolf Molleker

Rudolf Molleker während des Spiels in Aktion. Foto: Daniel Bockwoldt/Archiv (Quelle: dpa)

Rudi Molleker ließ seinen Schläger fallen, zeigte stolz auf die Brust und schrie seine Freude heraus. Im Alter von 18 Jahren schaffte das Tennis-Talent aus Oranienburg bei den Australian Open erstmals den Sprung ins Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers. Mit 4:6, 6:4, 7:5 bezwang die Nummer 207 der Weltrangliste am Freitag seinen deutschen Kontrahenten Oscar Otte und überstand als einziger deutscher Profi die Qualifikation.

Für Molleker ist es der vorläufige Höhepunkt seiner jungen Karriere. In der ersten Runde bekommt er es jetzt mit den an Nummer 18 gesetzten Diego Schwartzman zu tun und ist dabei großer Außenseiter. Vorige Saison erreichte der Argentinier das Achtelfinale und scheiterte dabei in vier Sätzen am Spanier Rafael Nadal.

Für das Erreichen der ersten Runde kassiert Molleker 75 000 Dollar - bislang hatte er 122 756 Dollar in seiner Laufbahn eingesammelt. Dabei wehrte Molleker im dritten Durchgang beim Stand von 5:4 und 40:15 für Otte bei dessen Aufschlag sogar zwei Matchbälle gegen sich ab. "Großartiger Kampf in allen Spielen! Glückwunsch Rudi! Ich bin sehr beeindruckt", schrieb Patrick Mouratoglou, Trainer von Serena Williams, bei Instagram. In der Tennis-Akademie des Franzosen an der Riviera ist Molleker kein Unbekannter. Er wisse das Lob zu schätzen, bedankte dieser sich bei dem Star-Coach.

In allen drei Qualifikationsspielen setzte sich Molleker nervenstark durch, bezwang zunächst den Brasilianer Guilherme Clezar 7:6 (12:10), 7:6 (8:6) und dann Ramkumar Ramanathan 5:7, 7:5, 7:6 (10:6). Auf der ATP-Tour feierte der Brandenburger bislang zwei Siege, überraschte dabei im Vorjahr in Hamburg den früheren French-Open-Finalisten David Ferrer aus Spanien. "Ich habe in meiner Karriere größere Ziele, als David Ferrer zu schlagen. Deshalb möchte ich nicht nur an diesem Sieg gegen ihn festhalten", sagte Molleker damals.

Als Dreijähriger kam der Blondschopf mit seinen Eltern Roman und Tanja Molleker aus der Ukraine nach Brandenburg. Schon in jungen Jahren verbrachte Molleker viel Zeit auf dem Tennisplatz. Sein Talent wurde schnell entdeckt, im Jugendbereich feierte er zahlreiche nationale und internationale Titel. Im Mai gewann er beim Challenger-Turnier in Heilbronn seinen ersten Titel - nun sollen die nächsten Highlights folgen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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