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Bruch an fast 100 Jahre altem Rohr: Ursache noch unbekannt

Mülheim an der Ruhr  

Bruch an fast 100 Jahre altem Rohr: Ursache noch unbekannt

11.01.2019, 15:34 Uhr | dpa

Bruch an fast 100 Jahre altem Rohr: Ursache noch unbekannt. Rohrbruch im Ruhrgebiet

Wasser, Schotter, Kies und Sand sind auf einer Straße nach einem Wasserrohrbruch zu sehen. Foto: Feuerwehr Mülheim an der Ruhr (Quelle: dpa)

Nach dem Rohrbruch einer Fernwasserleitung in einer Straße in Mülheim an der Ruhr sucht der Versorger weiter nach der Ursache. Am Donnerstagabend waren durch den Defekt zeitweise 200 000 Menschen in Oberhausen ohne Wasser. Etwa eine Stunde später wurden sie aber wieder versorgt.

Eine andere Leitung hatte die Funktion übernommen, sagte ein Sprecher der Rheinisch-Westfälischen Wasserwerksgesellschaft (RWW). Das Wasser könne am Freitag aber noch braun verfärbt sein. Man solle es einige Augenblicke laufen lassen.

Das fast 100 Jahre alte Rohr mit einem Durchmesser von 70 Zentimetern war den Angaben zufolge im Erdreich in zwei Metern Tiefe geborsten. "Wir vermuten, dass es einen Längsriss gab oder ein Stück herausgeplatzt ist", erklärte RWW-Sprecher Ramon Steggink. Die Stelle musste zunächst freigelegt werden, um das Ausmaß zu inspizieren. Dann sollten die Reparaturarbeiten beginnen.

Durch den Schaden waren Wassermassen an die Oberfläche geströmt und hatten die Straßendecke auf einer größeren Fläche angehoben. Zugleich wurden Schotter, Kies und Sand herausgespült. Bei 20 Häusern an der Straße liefen die Keller voll, hieß es laut Mitteilung von RWW. Feuerwehrleute pumpten das Wasser ab.

Über die betroffene Fernwasserleitung bekommen mehrere Stadtteile von Oberhausen ihr Trinkwasser. Sie stammt aus dem Jahr 1920 und ist aus Grauguss, einem speziellen Gusseisen. Es sei der erste Schaden an diesem Rohr, teilte der Versorger mit, der im Ruhrgebiet ein 3000 Kilometer langes Rohrnetz betreibt. "Vereinzelt kann es immer mal zu Rohrbrüchen kommen. Es gibt viele Versorgungsleitungen, die mehr als 100 Jahre alt sind. Bisher haben sie ihren Dienst ohne Probleme geleistet."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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