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Ermittlungen gegen betrunkenen Lokführer dauern an

Lutherstadt Wittenberg  

Ermittlungen gegen betrunkenen Lokführer dauern an

16.01.2019, 16:36 Uhr | dpa

Ermittlungen gegen betrunkenen Lokführer dauern an. ICE

Ein ICE-Triebwagen. Foto: Matthias Balk/Archiv (Quelle: dpa)

Im Fall eines betrunkenen ICE-Lokführers ermittelt die Bundespolizei nicht mehr wegen Gefährdung des Bahnverkehrs, sondern nur noch wegen Trunkenheit im Verkehr. Es habe keine Gefahr für Leib und Leben bestanden, sagte eine Sprecherin am Mittwoch zur Begründung. Dem 49-Jährigen droht damit bis zu einem Jahr Haft oder eine Geldstrafe. Bei Gefährdung des Bahnverkehrs wären es bis zu fünf Jahre gewesen. Der Lokführer hatte in der vergangenen Woche den Halt in Wittenberg verpasst. Er hatte einen Atemalkoholwert von knapp 2,5 Promille und wurde wenig später in Bitterfeld aus dem Zug geholt.

Die Bahn hat einer Sprecherin zufolge noch nicht über endgültige Konsequenzen für den Lokführer entschieden. Es sei aber davon auszugehen, dass er nie wieder einen Fernzug fahren werde. Der Triebfahrzeugführerschein des Mannes war nach dem Vorfall eingezogen worden. Zurückbekommen kann er ihn nur nach umfangreichen medizinischen und psychologischen Tests.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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