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Bildungsministerin will Schülern Demokratie erlebbar machen

Kiel  

Bildungsministerin will Schülern Demokratie erlebbar machen

17.01.2019, 11:55 Uhr | dpa

Bildungsministerin will Schülern Demokratie erlebbar machen. Karin Prien

Die Bildungsministerin von Schleswig-Holstein, Karin Prien, lähelt in die Kamera. Foto: Carsten Rehder/Archiv (Quelle: dpa)

Mit einem "Jahr der politischen Bildung" will Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien (CDU) das Demokratieverständnis von Schülern stärken. "Die Schulen sind Keimzellen einer demokratischen Gesellschaft", sagte Prien am Donnerstag bei der Vorstellung des Programms. Sie will mit neuen Unterrichtsformen, einem landesweiten Projekttag zum Thema 70 Jahre Grundgesetz sowie mit neuen Formen des Dialogs die Möglichkeiten in der demokratischen Gesellschaft vermitteln.

"Wir erleben eine sehr tiefgreifende Debatte über die demokratische Staatsform an sich und die Werte einer pluralistischen Gesellschaft im Besonderen", sagte Prien. Sie wolle Schüler motivieren sich aktiv einzubringen. Angesichts von Fake News und Filterblasen seien dafür andere Unterrichtsmethoden nötig. "Wir wollen Demokratie erlebbar machen" und positive Erlebnisse im Zusammenhang damit vermitteln.

Dazu gehört der Dialog P, bei dem Schüler Landtagsabgeordnete zu Diskussionen auf Augenhöhe über von ihnen gesetzte Themen an die Schulen einladen. "Für die Abgeordneten ist das herausfordernd", sagte Prien. Das Thema "Legalisierung von Cannabis" sei nach Erfahrungen aus anderen Ländern immer dabei.

Bei der "Juniorwahl Kids" sollen Grundschüler der dritten und vierten Klassen im Rahmen der Europawahl im Mai spielerisch an die Themen Politik und Wahlen herangeführt werden. Zusammen mit der Kieler Christian-Albrechts-Universität ist ein Schülerlabor geplant.

Laut Bildungsministerium stehen für das Projekt in diesem Jahr 250 000 Euro zusätzlich bereit, 150 000 Euro davon stammen von den Regierungsfraktionen CDU, Grünen und FDP. Das Thema Demokratiebildung werde aber bleiben, sagte Prien.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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