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Dardai zwischen Träumer und Realist: Klare Worte von Preetz

Berlin  

Dardai zwischen Träumer und Realist: Klare Worte von Preetz

18.01.2019, 13:35 Uhr | dpa

Dardai zwischen Träumer und Realist: Klare Worte von Preetz. Michael Preetz

Michael Preetz steht vor dem Spiel im Stadion. Foto: Swen Pförtner/Archiv (Quelle: dpa)

Nein, nein - bitte keine Fragen zum Rückrundenfluch des Hauptstadtclubs. Und auch über neue Ziele oder angestrebte Punkte wollte Hertha-Trainer Pal Dardai vor dem Rückrunden-Auftakt in der Fußball-Bundesliga eigentlich gar nicht sprechen. "Damit beschäftige ich mich nicht, das will ich nicht hören", erklärte der Ungar vor dem ersten Pflichtspiel des neuen Jahres am Sonntag (15.30 Uhr) beim Tabellen-Schlusslicht 1. FC Nürnberg. "Ich rede nicht über die Meisterschaft, auch nicht negativ über den Abstieg. Wir sind eine gute Truppe. Wenn alle gut drauf sind, können wir eine überraschende Rückrunde spielen", ergänzte Dardai zunächst noch zurückhaltend.

Doch die Erwartungen rund um den Berliner Fußball-Erstligisten, die das Dardai-Team in der Hinrunde mit einigen überzeugenden Siegen unter anderen auf Schalke, gegen Bayern München und Borussia Mönchengladbach selbst vergrößert hatte, trieben den Chefcoach wenig später zu einem emotionalen Monolog. "Ich träume auch von der Champions League und von der Europa League. Ich träume von einem 5:0-Sieg in Nürnberg. Das ist der Träumer Dardai", sagte der 42-Jährige. "Dann gibt es den Dardai, der jeden Tag zum Training kommt und es realistisch einschätzt. 24 Punkte in der Hinrunde bei der Verletzungsmisere sind eine riesen Sache."

Die Gemengelage bei Hertha ist vor dem fünften Jahr mit Trainer Dardai kompliziert. Gerade die erfrischenden Heimauftritte zu Beginn der Spielzeit haben die Sehnsüchte der Fans wieder geweckt, den Anschluss zu den besten deutschen Clubs der Branche zu verkleinern. Doch immer wieder macht Hertha in einer eigentlich positiven Phase "statt einen Schritt nach oben zwei zurück", räumte Dardai ein.

Dardai muss auch 2019 den Spagat zwischen Träumer und Realist meistern. "Unser Ziel sollte es sein, uns zu finden wie in der Anfangsphase. Das war das Maximum. Da müssen wir wieder hin. Das ist meine Aufgabe als Trainer", sagte der Wahl-Berliner. Doch mit dem Wissen um die Vergangenheit - zuletzt hatte Hertha in Liga eins in der Saison 2009/10 in der Rückrunde mehr Punkte gesammelt als in der Hinrunde - wählt Dardai nun einen anderen Weg: "Ich brauche keinen unnötigen Druck zu machen. Soll ich den Spielern sagen: 'Geht da raus und zeigt geilen Fußball'. Nein. Erst einmal Step by Step."

Dardai will unbedingt die schwarze Serie der schwachen Rückrunden bei Hertha durchbrechen. Nürnberg wird dabei schon eine richtungsweisende Station sein. "Wir werden mit Kampfgeist nach Nürnberg reisen. Im Moment sind die spielerischen Elemente nicht so wichtig. Wir müssen uns reinbeißen", betonte der Trainer. Und Dardai versucht es mit Vertrauen: "Wir sind fleißig. Ich bin mit den Jungs hochzufrieden. Es gibt keine Idioten bei uns."

Bis auf den wichtigen Spielmacher Marko Grujic und den holländischen Nationalspieler Javeiro Dilrosun (beide Trainingsrückstand) sowie den Langzeitverletzten Derrick Luckassen und Mathew Leckie (Asien-Cup) kann Dardai mit allen Spielern planen. Fraglich ist der Einsatz des angeschlagenen Innenverteidigers Jordan Torunarigha.

Für Manager Michael Preetz ist vor allem die Einstellung der Profis das entscheidende Element, damit endlich auch mal eine Rückrunde gelingt. "Ich habe gesagt, dass wir anders auftreten müssen. Das ist entscheidend", berichtete Preetz von seiner klaren Ansprache an die Mannschaft. "Wir haben zwei Gesichter gehabt in der Hinrunde. Wir haben ein strahlendes Gesicht gehabt. Und immer mal ein anderes. Wo es nicht daran lag, dass wir nicht gut Fußball gespielt haben. Sondern daran, dass wir nicht bereit waren oder die Konzentration, der Fokus nicht total da waren", unterstrich der Manager.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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