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Nordsee: Bergung von rund 300 Containern begonnen

Den Haag  

Nordsee: Bergung von rund 300 Containern begonnen

18.01.2019, 15:49 Uhr | dpa

Nordsee: Bergung von rund 300 Containern begonnen. Container in der Nordsee

Ein Container, den der Frachter "MSC Zoe" in der Nordsee verloren hat, schwimmt im niederländischen Wattenmeer. Foto: Nlcg-Phcgn/Netherlands Coast Guard/Archiv (Quelle: dpa)

Mehr als zwei Wochen nach der Havarie des riesigen Containerschiffes MSC Zoe in der Nordsee haben die Arbeiten zur Bergung von fast 300 Containern begonnen. Das teilte das niederländische Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft am Freitag in Den Haag mit. Ein Bergungsschiff wird demnach an der Ems-Mündung nahe der deutschen Grenze eingesetzt und ein zweites nördlich der niederländischen Wattenmeerinsel Terschelling.

Die Bergung ist nach Angaben der Behörden sehr komplex und kann mehre Monate dauern. Die meisten Container wurden auf der sehr stark befahrenen Route von Frachtschiffen geortet. Wegen ungünstiger Wetterumstände war die Bergung immer wieder verschoben worden.

Die MSC Zoe, eines der größten Containerschiffe der Welt, hatte in der Nacht zum 2. Januar auf dem Weg nach Bremerhaven bei stürmischer See 291 Container verloren, darunter auch zwei mit Gefahrenstoffen. Die meisten Behälter waren gesunken und liegen bei den niederländischen Wattenmeerinseln, etwa 20 wurden bei Borkum geortet. Rund 20 waren an den Küsten angespült worden. Die Strände waren übersät von Treibgut aus den Containern, vor allem Plastik und Verpackungsmüll.

Mehrere Fischerboote liegen nun im Bergungsgebiet, um möglichen Müll aus kaputten Containern wegzuräumen. Die Schweizer Reederei MSC hatte zugesichert, alle Kosten für Bergung und Säuberung zu übernehmen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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