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Ab Mai testen Thüringer Polizisten Smartphones im Dienst

Erfurt  

Ab Mai testen Thüringer Polizisten Smartphones im Dienst

18.01.2019, 17:05 Uhr | dpa

Ab Mai testen Thüringer Polizisten Smartphones im Dienst. Blaulicht Polizei

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch/Archiv (Quelle: dpa)

Die ersten 300 Thüringer Polizisten bekommen ab Mai Smartphones für ihren Dienst. Die Testphase startet bei der Landespolizeiinspektion Saalfeld mit zunächst drei Dienst-Apps, wie das Innenministerium am Freitag erklärte. "Geplant ist, bis Ende des Jahres thüringenweit die Kollegen mit Endgeräten auszustatten", sagte Minister Georg Maier (SPD). Vor allem operative Kräfte sollen sie erhalten, also zum Beispiel Polizisten im Streifendienst. Die Smartphones und die Software dafür sollen den Beamten die Arbeit erleichtern und effizienter machen.

So ist eine Messenger-App dafür gedacht, die Kommunikation zu verbessern. Mithilfe einer Foto-App wiederum sollen die Polizisten Bilder machen können, die dann auch als Beweismittel taugen und vom Smartphone direkt in das polizeiinterne System eingespeist werden. Auch schnelle Fahndungsabfragen sollen möglich sein - etwa durch die Eingabe eines Autokennzeichens. Eine weitere App dient der mobilen Sachbearbeitung, die beispielsweise die Aufnahme von Personalien erlaubt. "Es wird einen sicheren Zugang zu unserem polizeilichen Informationssystem geben", betonte Maier.

Smartphones für die Polizei sind nur ein Teil der Digitalisierungsstrategie des Innenministeriums. Gemäß einem Vier-Punkte-Plan sollen alle Dienststellen schnelle Internetzugänge bekommen und IT-Experten für die Polizei gewonnen werden. Qualifiziertes Personal für den IT-Bereich zu finden, werde die große Herausforderung der Zukunft sein, sagte Maier.

Außerdem arbeitet die Thüringer Polizei seit Anfang des Jahres in einem Länderverbund mit einem neuen System, das der Bearbeitung von Vorgängen wie Strafanzeigen oder Verkehrsunfällen dient. Etwa 1,7 Millionen Euro zahlt Thüringen dafür als eine Art Einstandsgebühr. Jährliche Kosten von rund 500 000 Euro kommen hinzu. Neben Thüringen nutzen die Länder Baden-Württemberg, Brandenburg, Hamburg und Hessen das System mit dem Namen ComVor.

Maier strukturiert auch das Landeskriminalamt (LKA) neu und richtet eine "Zentralstelle für das polizeiliche Informations- und Kommunikationswesen" ein. Künftig wird es im LKA einen ständigen Vertreter für IT geben, der mit 50 Mitarbeitern startet. "Perspektivisch soll dieser Bereich auf 180 Mitarbeiter anwachsen", sagte Innenstaatssekretär Udo Götze.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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